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Christian Schlegl von der CSU will 2020 nicht mehr für den Regensburger Stadtrat kandidieren – aus beruflichen und privaten Gründen. 2014 stellte sich Schlegl noch für den Posten des Oberbürgermeisters zur Wahl, verlor damals jedoch gegen Joachim Wolbergs. Aktuell steht Schlegl wegen der Regensburger Parteispendenaffäre im Fokus der Staatsanwaltschaft.

Wie Schlegl am Mittwochabend mitteilte, wolle er 2020 nicht mehr für den Regensburger Stadtrat kandidieren. Er ziehe sich aus familiären und beruflichen Gründen aus der Politik zurück, die derzeit die wichtigsten Schwerpunkte für ihn seien. 2014 ging Schlegl für die CSU noch als OB-Kandidat ins Rennen, verlor damals in der Stichwahl jedoch mit knapp 30 Prozent deutlich gegen Joachim Wolbergs, der für die SPD antrat.

Schlegl im Fokus der Staatsanwaltschaft

Aktuell steht Schlegl im Visier der Ermittler. Ihm wird Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. Konkret geht es um eine Summe von 150.00 Euro zur Finanzierung seines Wahlkampfes im Jahr 2014, an deren Verschleierung er laut Staatsanwaltschaft beteiligt gewesen sein soll. Das Geld soll Schlegl aus der Immobilienbranche erhalten haben.

Zudem soll der ehemalige OB-Kandidat im Prozess gegen Joachim Wolbergs und drei weitere Mitangeklagte falsch ausgesagt haben. Ob Schlegl angeklagt wird, ist noch nicht entschieden. Derzeit wird die Anklage noch vom Landgericht Regensburg geprüft.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | www.mattundglaenzend.de

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