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Nicht selten sind die Autobahnen im Großraum Regensburg von Stau geplagt. Nach Ansicht der IHK muss sich dies künftig ändern. Um den Dauerstau auf der A 93 und A 3 zu entgehen, fordert die Industrie- und Handelskammer Regensburg schnellere Planungszeiten und mehr Finanzmittel.

Die Wirtschaftskraft Ostbayerns steigt überdurchschnittlich, der Verkehr auch. Damit der Ausbau der Verkehrsachsen vorankommt, forderte der Verkehrsausschuss der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim auf seiner jüngsten Sitzung mehr Finanzmittel und kürzere Planungszeiten. "Wenn wir so weitermachen wie bisher, führt die wachsende Mobilität in den Dauerstau", befürchtet Manfred Jürgen Fichtl, Vorsitzender des Ausschusses. Ganz oben auf der Prioritätenliste rangiert der sechsspurige Ausbau der A 3 zwischen Rosenhof und dem Autobahnkreuz Regensburg.

Ausweichkonzept für Tunnelsanierung

Im Großraum Regensburg ist nach Ansicht der IHK der Investitionsbedarf besonders groß. Zunehmend herrscht auf den Achsen A 93 und A 3 Dauerstau, vor allem zu den Stoßzeiten und freitags. Aktuell sei der Bau der Regensburger Osttangente das wichtigste Projekt. Längerfristig müsse die Verlängerung über Haslbach hinaus und die Anbindung an die A 93 bei Regenstauf erreicht werden. Große Probleme sieht der Ausschuss durch die Renovierung der beiden Pfaffensteiner Tunnelröhren. "Wir benötigen ein leistungsfähiges Ausweichkonzept für die mehrmonatige Sperrung 2014", fordert Fichtl.

Den Verkehrsspezialisten liegt nicht nur der Straßenausbau am Herzen, sondern auch die Verbesserung der Schienenverbindungen, die Anbindung an die Flughäfen sowie die Binnenschifffahrt. Höchste Priorität hat die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Regensburg bis Hof. "Wenn wir Güter von der Straße auf die Schiene verlagern wollen, brauchen wir schnelle und umweltfreundliche E-Loks für die Güterzüge nach Hamburg und Bremen", sagte Dr. Alfred Brunnbauer, Verkehrsexperte der IHK. Leider habe sich durch ein träges Planungsrecht in Deutschland der Bau nun von geplant 2014 auf 2018 verschoben. Zumindest sei in der neuen Planung ein hochwertiger Lärmschutz für die neue Schienenstrecke vorgesehen, so die IHK.



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