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Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Existenzgründungen im Bezirk der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim erneut ab. Mit 9.972 Gewerbeanmeldungen verzeichnete das Gründungsbarometer der IHK einen Rückgang um 5,7 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Abmeldungen um 1,8 Prozent (8.784).

"2012 entschlossen sich so wenige Menschen wie seit zehn Jahren nicht mehr für die Selbstständigkeit", berichtet IHK-Gründerberater Dr. Martin Kammerer. "Das liegt zum einen an der guten Beschäftigungssituation in Ostbayern, zum anderen an den Kürzungen der staatlichen Förderung beim Zuschuss für Gründer aus der Arbeitslosigkeit."

Am Ende gibt es Noten

Entgegen dem Trend gab es 2012 nur im Baunebengewerbe (+9,4 Prozent) sowie dem Bereich Training/Coaching/Unterricht (+9,7 Prozent) spürbare Zuwächse an Start-Ups in der Region. Der Amberger Leonhard Lieret etwa entschied sich 2012 für eine Gründung. Für Schüler bietet er Bildungs- und Lernberatung. "19 Prozent aller 15-Jährigen nehmen heute Nachhilfe in Mathe", zitiert Lieret die aktuelle Bertelsmann-Studie als Beispiel. Das sei nur ein Grund, warum er für seine Dienstleistungen Bedarf sieht. Mit seiner Beraterfirma "Compass" will er jungen Leuten die richtige Richtung geben, sollte es in der Schule an Orientierung fehlen. "Es sind oft nicht die fachlichen Inhalte, an denen es hapert, sondern zum Beispiel ein zu hoher Leistungsdruck seitens der Eltern oder die falsche Lernmethodik."

Durchhaltevermögen gefragt

Gründer müssen einen langen Atem haben, das weiß auch Lieret. Zur Kundengewinnung setzt der Jungunternehmer viel auf Mundpropaganda. "Klassische Werbung bringt in meinem Bereich nicht viel." Um seine Kunden direkt zu erreichen, ist er auf Facebook aktiv und bietet seit einiger Zeit sogar Lernberatung via Skype. Für die berufliche Zukunft setzt sich Lieret mittel- und langfristige Ziele. "Ich will künftig die Grundberatung für die jungen Leute leisten und dann gemeinsam mit ihnen den passenden Coach aus meinem Beraterpool aussuchen." Nach einer Durststrecke, wie sie jeder einmal durchmache, laufen die Geschäfte für ihn jetzt gut. "Wenn gegen Ende des Schuljahres die Noten nicht stimmen, steigt der Beratungsbedarf enorm."
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