Business: Meetings finden immer öfter in Hotels statt


Unternehmen lagern ihre Besprechungen zunehmend in Konferenzhotels aus. Meetings auf neutralem Boden abzuhalten ist aber keine reine Prestige-Entscheidung - sondern hat durchaus handfeste Vorteile.

Für Unternehmen kann es eine strategische Entscheidung sein, Kunden oder Businesspartner in das eigene Firmengebäude einzuladen. Sei es, um sich bewusst zu zeigen, die Räumlichkeiten zu präsentieren, ein Gefühl für die Mitarbeiterteams zu geben oder weil dadurch eine gewisse Hierarchie suggeriert wird. Dennoch zeigt sich ein Trend dahin, Tagungen, Konferenzen und mitunter sogar abteilungsinterne Besprechungen auf neutralen Boden auszulagern - und dafür spricht einiges. Für die Teilnehmer bedeutet die Entscheidung einen Orts- und Szenenwechsel. Besonders bei internen Terminen kann das für neue Ideen und Perspektiven sorgen. Mitarbeiter können leichter "fixe" Strukturen ausblenden und sich in einem anderen Kontext neu einbringen. Von einem praktischen Blickwinkel aus spricht auch die Infrastruktur für die Entscheidung, Meetings und Konferenzen auszulagern. Nicht jedes Unternehmen verfügt über ansprechende oder hinlänglich ausgestattete Meetingräume. Mal fehlt es an Tageslicht, mal sind die Wände kahl oder das Flipchart zu klein. Häufig sind Besprechungsräume in kleineren Firmen auch schlichtweg überbucht und gerade kurzfristig schwer verfügbar. All das sind Aspekte, die sich durch die Nutzung hoteleigener Tagungsräume vermeiden lassen.

Tagungsräume sind attraktiv

Allein in Regensburg gibt es mehr als 20 Tagungshotels und andere geeignete Locations. Die Räumlichkeiten sind meist visuell ansprechend eingerichtet, top ausgestattet und um einen Service für Kaffee und Erfrischungen ergänzt. Bei Mitarbeitern und Kunden entsteht auf diese Weise der positive Eindruck des Um-sie-Bemühens und sie empfinden den Businesstermin vielleicht sogar als Auszeit von ihrer geschäftlichen Routine. Die wertschätzende Behandlung wirkt sich positiv auf die Stimmung und das Engagement der Beteiligten aus. Sie ist somit eine unternehmerische Investition, die sich bezahlt macht.

Diesen Trend erkennen natürlich auch Hotelbetreiber und ziehen kräftig mit. Die meisten größeren Hotels in Business-Städten verfügen mittlerweile über eigene Seminarräume und gesondert buchbare Räumlichkeiten für Meetings und Konferenzen. Vielfach bieten sie auch Preismodelle an, bei denen für Geschäftspartner aus dem Ausland eine Seminarbuchung vergleichsweise günstig mit Übernachtungen kombinierbar ist. Die angereisten Teilnehmer gewinnen dadurch wertvolle Zeit.

Nicht zuletzt ist die hoteleigene Verpflegung für beide Seiten attraktiv. Unternehmen sparen sich die Organisation und den logistischen Aufwand eines externen Caterings. Das Tagungshotel bietet warme Küche an, in der Hotelbar erhalten Gäste eine Vielzahl an Erfrischungen. So bietet etwa das Wyndham Garden in Berlin Hennigsdorf über 160 Tagungsgästen Platz und hat seinen Fokus auf internationale Küche gelegt. Diese Entscheidung basiert auf Erfahrung: Für Businessgäste aus Indien, China oder aus muslimischen Ländern ist beim Catering Know-how und Fingerspitzengefühl gefragt. Von einem solchen darf man in einer Location, die Gäste aus aller Welt beherbergt, ausgehen. 


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