Wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es war


Durch den demographischen Wandel und der immer höher werdenden Lebenserwartung steigt auch der Anteil an älteren Menschen. Für viele Senioren haben Krankheiten oder Unfälle zur Folge, dass sie Hilfe im Alltag in Anspruch nehmen müssen. Nach einem Schlaganfall oder Beinbruch geht oft nichts mehr, und plötzlich lassen sich alltägliche Dinge wie das Kochen, der Haushalt oder die körpereigene Pflege nicht mehr alleine bewerkstelligen. Wer Angehörige um sich herum hat, die diese Aufgaben dann für einen übernehmen, kann sich wahrlich glücklich schätzen. Für viele sieht die Realität nämlich anders aus, und sie stehen meist von jetzt auf gleich alleine vor großen Hürden. Eine 24 Stundenpflege kann dabei die optimale Lösung sein.

Viele Pflegebedürftige schätzen die eigenen vier Wände und fühlen sich darin pudelwohl. Für sie und ihre Angehörigen kommt ein Pflegeheim deshalb überhaupt nicht in Frage, weshalb die Suche nach Alternativen beginnt. Eine Möglichkeit ist die 24h Pflege, die Pflege und Betreuung im eigenen Heim anbietet – und das rund um die Uhr, von Montag bis Sonntag. Die Pflegekräfte decken dabei sowohl Arbeiten im Bereich der Grundpflege als auch unterstützende hauswirtschaftliche Tätigkeiten ab: egal ob Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Erledigung der Einkäufe, An- und Auskleiden oder auch die Begleitung zu Arztbesuchen sowie die Haushaltsführung. Aufgaben, die jenseits dieser Bereiche sind, können allerdings nur von qualifizierten Pflegediensten durchgeführt werden.

24 Stunden Pflege ist keine Non-Stop-Betreuung

Doch der Begriff darf nicht missverstanden werden: 24h Pflege betreibt keine Non-Stop-Betreuung. Vielmehr ist die Pflegerin oder der Pfleger ständig vor Ort, um Hilfe zu leisten, egal zu welcher Uhrzeit. Die Pflegekraft zieht dabei für einen abgesprochenen Zeitraum bei der pflegebedürftigen Person ein, da beispielsweise durch eine eingeschränkte Mobilität oder Behinderungen eine stundenweise Pflege nicht ausreichen würde. So steigt sowohl die Flexibilität als auch die Entlastung der Angehörigen. Die Senioren können hier selbst wählen, wen sie als Betreuungskraft wollen.

Pflege ohne Knebelverträge

Flexibilität ist auch bei der Laufzeit gegeben: Knebelverträge gehören bei der 24h Pflege der Vergangenheit an. Hier kann man innerhalb von 14 Tagen kündigen oder auch für einen kurzen Zeitraum unter einem Monat behutsame Pflege in Anspruch nehmen. Vermittlung und Beratung sind dabei kostenlos. Von Vorteil ist bei dieser Art der Pflege nicht nur die ständig verfügbare Hilfe, sondern auch die dadurch gesteigerte Lebensqualität, wie zum Beispiel durch gemeinsame Spaziergänge oder simple Unterhaltungen. Zudem gibt die ständige Anwesenheit den Pflegebedürftigen ein Gefühl von Sicherheit, da sie sich jederzeit an jemanden wenden können. Ist der Zeitraum der Pflegekraft abgelaufen, kommt für die nächsten zwei bis drei Monate eine neue Kraft. Kommen Pflegekraft und Gepflegter nicht auf einen grünen Zweig, besteht natürlich die Möglichkeit eines vorzeitigen Wechsels.

Pflegekräfte aus Osteuropa mit wertvoller Erfahrung

In puncto Kosten gibt es massive Unterschiede. So spielt vor allem die Herkunft der Pflegekraft eine Rolle: Nur die wenigsten können sich eine deutsche Pflegekraft leisten. Eine beliebte Alternative stellen Pflegekräfte aus Osteuropa dar. Immer wieder hört man von der Pflege aus Polen, da Pfleger von dort sehr fürsorgliche Arbeit leisten. Das mag daran liegen, dass die Senioren in ihrem Heimatland für gewöhnlich zu Hause durch Angehörige liebevoll betreut werden. Viele Pfleger haben daher schon wertvolle Erfahrungen in ihrer eigenen Familie gemacht. Obendrein sind die Kosten für eine Pflegekraft aus Polen verhältnismäßig gering. Firmen spezialisieren sich auf die Vermittlung solcher Arbeitskräfte und stellen vorrangig polnische Pflegekräfte zur Betreuung von Senioren in Deutschland zur Verfügung. Sie sind dabei legal unterwegs, sozialversicherungspflichtig bei ihrem jeweiligen polnischen Unternehmen angestellt und können durch die EU Dienstleistungsfreiheit eben auch in Deutschland arbeiten. Auch die Deutschkenntnisse der polnischen Pflegekräfte stehen in proportionalem Verhältnis zu ihren Kosten. Die Vermittleragenturen sprechen indes sowohl Deutsch als auch Polnisch als Muttersprache, wodurch Kommunikations- und Vermittlungsschwierigkeiten vorgebeugt werden.

Gerät man jemals in die Situation, Pflegehilfe in Anspruch nehmen zu müssen oder dass Angehörigen schlicht die Zeit fehlt oder diese aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, die Pflege zu übernehmen, ist die 24h Pflege in jedem Fall eine Überlegung wert.
Bildquelle: bigstockphoto.com | style-photographs



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