Erste gärtnerische Erfahrungen mit Tomaten


Leckeres Gemüse selbst ziehen und danach auch noch ernten und verarbeiten - das sind die wesentlichen Inhalte der Gartenschule des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur. Dabei geht es darum, bei Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren das Verständnis für Zusammenhänge und für Abläufe in der Natur zu erklären und dieses Wissen durch die eigenen Erfahrungen zu vertiefen. Die erste Gartenschule in diesem Jahr fand zu Beginn der Osterferien im Regenstaufer Albert-Plagemann-Kreislehrgarten statt, wo die Kinder ungestört mit „allen Sinnen“ arbeiten konnten.

Christine Gietl, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege sowie Stephanie Fleiner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege, konnten im ersten von mehreren Modulen mit dem Thema „Aus der Samentüte in die Erde, so kommt der Paradaiser ins Beet“ den Kindern das Säen, Pikieren und Topfen anhand von Tomatenpflanzen anschaulich vermitteln. Dabei wurden im Anschluss an einen Rundgang durch den Kreislehrgarten, bei dem die beiden Betreuerinnen auf die verschiedensten Bereiche aufmerksam machten, im Bauerngarten die Beete und Hochbeete genauer begutachtet. In Gesprächen ging es dort um die verschiedenen Gemüsesorten, ehe die Kinder selbst Hand anlegen durften. Auch beim Bienenvolk des Kreislehrgartens wurde Halt gemacht und Stephanie Fleiner erklärte den Kindern, wie so ein Bienenvolk arbeitet.

Die Kinder erfuhren vorab, dass an den Pflanzen nur mit Wasser, Erde, Sonne und einem Bestäuber - zum Beispiel Bienen oder Hummeln - Tomaten reifen können. In einem nächsten Schritt konnten die Kinder Tomatensamen selbst in kleine Töpfchen säen und angießen. Um Vielfalt ins Gemüsebeet zu bekommen, durften sie passend zu den Tomaten Zucchini, Salat, Gurke oder Rucola in ihre Töpfchen kombinieren. Manch ein Kind bereicherte seine Pflanzschale auch mit einer Ringelblume oder einem Schmuckkörbchen. Dabei lernten die Kinder, dass die verschiedenen Gemüse- und Blumensorten unterschiedlich große Samen haben und diese wiederum unterschiedlich tief in die Erde gesteckt werden müssen.

Nächster Schritt: Ernte und Verarbeitung

Auch das Pikieren wurde anhand von vorgezogenen Pflänzlein geübt. Dabei waren die kleinen Kinderhände so vorsichtig, dass ein Erfolg nicht lange ausbleiben wird. Stolz nahmen die Kinder zum Abschluss ihr Gesätes und Getopftes mit nach Hause. Dort wird es nochmals in größere Gefäße oder direkt ins Gemüsebeet gesetzt und über den Sommer selbst gepflegt. Im Herbst geht es dann im zweiten Modul mit der Ernte und Verarbeitung der Gemüsesorten, speziell mit den Tomaten, weiter.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Stephanie Fleiner/LRA



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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