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Fast genau ein Jahr nach dem Spatenstich für den neuen Standort in Waldkirchen feierte die Hausbrennerei Penninger gebührend das Richtfest. Bei strahlendem Sonnenschein waren insgesamt über 60 Gäste erschienen. Wie es sich für eine Schnapsbrennerei gehört, wurde natürlich nicht mit dem traditionellen Glas Sekt auf die Fertigstellung des Dachstuhls angestoßen, sondern mit einer exklusiven Spirituose – dem „Richtfest Schnapserl“.

Das „Richtfest Schnapserl“ basiert auf heimischen Waldbeeren, wurde eigens für diesen Anlass abgefüllt und wanderte mit dem ein oder anderen Gast nach Hause. Der Fokus lag aber natürlich auf dem neuen Bau. Geschäftsführer Stefan Penninger erläuterte die Komplexität des Projekts, bei dem viele verschiedene Kompetenzen zusammenkommen müssen. Der Grafenauer Landrat Sebastian Gruber bedankte sich außerdem für das Bekenntnis zur Region durch die Firma Penninger und deutete das sonnige Wetter – sowohl am Richtfest als auch beim Spatenstich vor einem Jahr – als gutes Omen für das Bauvorhaben. Ebenso gratulierte der Waldkirchener Bürgermeister Heinz Pollak zusammen mit Vertretern des Stadtrats zum gelungenen Richtfest. Penninger werde ein weiteres Aushängeschild für die Bayerwaldstadt sein. Besonders lobten sowohl Landrat als auch Bürgermeister, dass die Hausbrennerei Penninger bei ihrem Bauprojekt beinahe ausschließlich auf ortsansässige Unternehmen setze.

Nach den einleitenden Worten von Geschäftsführung, Landrat und Bürgermeister übernahm Zimmerermeister Max Nigl den feierlichen Akt der Feier mit der traditionellen Rede und brachte das geschmückte Richtfest-Bäumchen am Dach des vorderen Gebäudes an. Anschließend durften sich die Gäste über kleine Cocktails und Leberkäs-Semmeln von einer ortsansässigen Metzgerei freuen. Auch das ein oder andere „Richtfest Schnapserl“ wurde als Souvenir verteilt.

Mitarbeiter freuen sich auf neue Herausforderungen

Bei der gemeinsamen Besichtigung der Baustelle konnte nun bereits der spätere Besucherrundgang nachvollzogen werden, der von der Ausstellung im vorderen Gebäude über die seitlich angrenzende Brennerei bis in die hinten liegenden Produktionsgebäude führt. Die Fertigstellung des Baus ist in der ersten Jahreshälfte 2020 geplant. Nach dem Umzug müssen dann zunächst die neuen Abläufe und Aufgaben etabliert werden, bevor die ersten Besucher die Herstellung der Penninger Spezialitäten live miterleben können.

Die Mitarbeiter der Hausbrennerei Penninger, die ihren neuen Arbeitsplatz am Richtfest zum ersten Mal bewundern konnten, freuen sich bereits auf die neuen Herausforderungen, die etwa der Besucherrundgang, das neue Café und die Kaffeerösterei mit sich bringen. „Sowohl bei uns in Hauzenberg als auch in unseren anderen Standorten haben wir viele Kompetenzen, die uns bei der Umsetzung des neuen Besucherkonzepts nützlich sein werden“, betont Karin Groß, die seit 23 Jahren bei Penninger arbeitet, „ich bin da sehr zuversichtlich, dass wir das zusammen toll meistern werden.“
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Alte Hausbrennerei Penninger

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