Drucken zuhause – Tinte, Toner oder doch 3D?


Trotz Digitalisierung, ständiger Erreichbarkeit und Cloudspeichern braucht man manche Dokumente in gedruckter Form oder möchte die Urlaubsfotos doch lieber in Händen halten, statt sie nur auf dem Display zu sehen. Mit dem Kauf eines Druckers spart man sich den Gang zum Copyshop. Die Auswahl des richtigen Geräts ist abhängig von den Ansprüchen, die der Drucker erfüllen soll. Tintenstrahl-, Laser- oder 3D-Drucker haben jeweils eigene Vorzüge. Der Preis variiert je nach Modell und Hersteller.

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker sind nach wie vor am häufigsten in privaten Haushalten zu finden. Die Geräte sind meist vergleichsweise kompakt und lassen sich dementsprechend auch gut im Home Office unterbringen. Zu den bekanntesten Marken zählen Brother, Canon, Epson und HP. Günstige Geräte gibt es dank der vergleichsweise einfachen Technik schon ab ca. 50 Euro. Wahlweise kann man sich auch ein sogenanntes 3-in-1-Modell anschaffen, das drucken, scannen und kopieren kann. Im Unterschied zu anderen Druckertypen arbeiten Tintendrucker mit flüssiger Farbe, die aufs Papier aufgetragen wird. Standardmäßig sind die Geräte mit vier verschiedenen Patronen ausgerüstet: Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb. Diese müssen von Zeit zu Zeit ersetzt werden; die Langzeitkosten sind also durchaus hoch. Sparen lässt sich mit Patronen von Drittanbietern wie diesem – Qualitätsunterschiede sind meist kaum oder gar nicht vorhanden.

Laserdrucker

Laserdrucker nutzen zum Drucken Farbe in Pulverform, das in Tonerkassetten erhältlich ist. Sie arbeiten mit Elektrofotografie: Über eine Trommel wird das Bild auf das Papier gebracht. Da die Technik für dieses Verfahren insgesamt aufwendiger ist, sind Laserdrucker teurer in der Anschaffung und sie fallen auch größer aus. Schwarz-Weiß-Laserdrucker sind ab etwa 70 Euro erhältlich, Farbdrucker kosten mitunter deutlich mehr. Multifunktionsgeräte, die auch scannen, kopieren oder faxen können, sind nochmals teurer. Ein Vorteil von Laserdruckern ist, dass die Tonerkartuschen größer und ergiebiger sind als Tintenpatronen – man kann also insgesamt mehr drucken und muss nicht so häufig nachkaufen.

3D-Drucker

3D ist die modernste und plastischste Art zu drucken. Mit einem 3D-Drucker kann man zwar keine Dokumente aufs Papier bringen. Dafür erzeugt man beliebige kleine oder große Gegenstände, etwa Modelle von späteren Produkten oder Miniatur-Reproduktionen. Sogar Organe lassen sich damit drucken – das könnte in der Medizin sehr wichtig werden. Einsteigergeräte für den Hausgebrauch gibt es ab 500 Euro. Am günstigsten sind die 3D-Pens, mit denen man das gewünschte Objekt direkt "zeichnen" kann.
 
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Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | flickr - Christiaan Coleen



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