Handmilchpumpen: Philips und NUK überzeugen durch mühelose Handhabung


Handmilchpumpen sind eine gute Lösung, um Stillen und Flaschenernährung flexibel zu kombinieren. Im Test fallen jedoch große Unterschiede zwischen den verfügbaren Modellen auf, die insbesondere dem Handling geschuldet sind.

Mit einer gesunden Ernährung legen Eltern die Weichen für eine gesunde Entwicklung des Babys. Stillen gilt in den ersten Lebensmonaten nach der Geburt als beste Lösung für Mutter und Kind. Viele Frauen möchten sich trotzdem die Option bewahren, beispielsweise bei einem wichtigen Termin auf die Flasche zurückgreifen zu können. Auch in diesem Fall muss auf Muttermilch nicht verzichtet werden. Abgepumpte Muttermilch lässt sich beispielsweise im Gefrierfach längere Zeit lagern und kann bei Bedarf in der gewünschten Menge aufgetaut werden. Neben den elektrischen Milchpumpen, die auf Rezept in Apotheken ausgeliehen werden können, gibt es Handmilchpumpen. Die Handmilchpumpen sind deutlich günstiger als die elektrischen Modelle und werden daher von vielen Müttern im Rahmen der Babyerstausstattung angeschafft.

Handmilchpumpen bieten eine deutlich höhere Flexibilität als andere Modelle, denn sie sind kompakt und ohne Strom nutzbar. Doch sowohl beim Handling als auch bei der Ergiebigkeit gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen, wie ein aktueller Test von Handmilchpumpen des Fachportals Babywissen bestätigt.

Philips AVENT setzt sich mit einfachem Handling durch

Gleich mehrere Pumpen mussten sich in dem Test durch Zusammensetzung, Handhabung und Preis-Leistungsverhältnis behaupten. Das gelang vor allem den großen Marken, zu denen allen voran Philips und NUK gehören. Die Philips AVENT Handmilchpumpe SCF330/20 setzte sich in dem jüngsten Test als Sieger durch. Sie ermöglicht Müttern die einfache Kombination von Still- und Flaschennahrung. Im Test fiel sie unter anderem durch ihr geringes Gewicht positiv auf. Mit der Füllmenge der an die Milchpumpe angeschlossenen Flasche schwächelt der Hersteller ein wenig, doch zum Auffangen der Muttermilch reichen die 125 ml aus. Lobende Worte fanden die Tester dagegen für die verwendeten Materialien, die BPA-frei sind.

Nur knapp hat die NUK Handmilchpumpe Jolie den Testsieg verfehlt. Auch sie bietet für einen günstigen Preis eine komfortable Handhabung. Die Flasche ist hier mit 150 ml ein wenig größer. NUK legt durch die mitgelieferten Silikonkissen großen Wert darauf, dass das natürliche Saugen des Babys nachgeahmt wird. Der Pumphebel liegt gut in der Hand, dient aber auch der Regulierung der Saugstärke.

Die Lansinoh Weithals-Handmilchpumpe 50552 liegt mit dem NUK Modell preislich auf dem gleichen Niveau, wobei die Ausstattung hier ein wenig einfacher ist. Weder beim Fassungsvermögen noch bei der Handhabung fällt die Pumpe durch große Ausreißer nach oben oder unten auf, sodass sie sich als solide Wahl behaupten kann. Im Vergleich zur Konkurrenz verzichtet Lansinoh aber auch auf einige praktische Details, die das Abpumpen erleichtern können. So gibt es zum Beispiel keine genoppte Brusthaube.

Ausstattungsplus zahlt sich aus

Bei der Suche nach einer Handmilchpumpe empfehlen die Tester  vor allem den Blick auf die Ausstattung. Details wie genoppte Silikonkissen machen das Abpumpen von Hand ein wenig einfacher. Doch auch der Angebotsumfang ist interessant. Es gibt Hersteller, die im Set mit der Milchpumpe Ersatzflaschen anbieten. Das bietet den Vorteil, dass die Milch nicht immer umgefüllt werden muss.

Positive Resonanz ziehen die Tester insbesondere bei den Materialien. Sämtliche Hersteller auf den vorderen Plätzen bauen mittlerweile auf die Verwendung von BPA-freiem Material, um eine unnötige Belastung für Mutter und Kind zu vermeiden.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Pixabay.com / satyatiwari



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