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Der Mittelpunkt jeder Party, die Seele des Hauses, der Ort, an dem die besten Abende enden: Die Rede ist von der Küche. Ob Wohnküche, reine Kochküche oder ambitionierte Hobbykoch-Küche - sie ist einer der wichtigsten Räume jeden Haushalts. Und das nicht nur, weil darin gekocht wird. Wohlfühlen wollen wir uns in ihr und dazu trägt ein schönes Design bei. Es lohnt sich also, ein bisschen mit der Zeit zu gehen und einen Blick auf die Küchentrends 2020 zu werfen.

Auch Küchen kennen Trends

Klassiker sind die glänzenden, weißen Küchen - mit ihnen konnte man lange nichts falsch machen. Aber ähnlich wie sich Mode stetig weiterentwickelt, ändert sich auch das Aussehen von Küchen. 2020 sind matte und gedämpfte Töne in. Der Trend geht vom Weiß zum Schwarz und in Richtung Naturtöne als Akzente. Diese können zum Beispiel Sandstein, Naturstein oder Keramik sein. Diese Natürlichkeit zeigt sich auch in den Produktionsansätzen vieler Hersteller: Diese legen immer mehr Wert auf eine klimaneutrale und/oder ökologische Produktion ihrer Küchen. Bei den Spülbecken ist Beton statt Edelstahl angesagt, und auch bei den Armaturen geht die Entwicklung hin zu neuen Materialien und Farben - zum Beispiel Kupfer, Messing, Chrom und Gold. Eine beruhigende, naturnahe Küchenoberfläche wie Stein sorgt für mehr Wohnlichkeit. Darin spiegelt sich auch die Rückkehr zum sogenannten Landhausstil wider - ohne Schnörkel und Verzierungen, aber mit dem gleichbleibenden Konzept einer Küche als Gemeinschaftsort, als gemütlicher Wohnraum mit Kochinsel.

Und was macht die Technik?

Natürlich entwickelt sich auch die Küchentechnik weiter. Backöfen auf Augenhöhe sind schon seit einigen Jahren in neuen Küchen (sofern möglich) Standard. Der Downdraft-Dunstabzug verändert die Küche zusätzlich: Der Dunstabzug ist nicht mehr über dem Kochfeld angebracht, sondern zwischen den Kochzonen. Dort zieht er direkt den Dunst ab. Der Abzug wird während des Kochens "hochgefahren" und verschwindet danach im Kochfeld. Ein weiterer Techniktrend sind sogenannte Vollflächen-Induktionskochfelder. Sie schaffen das klassische Kochfeld mit festen Wärmespots ab und erleichtern die Organisation mit vielen Töpfen und Pfannen. Denn diese können auf dem Induktionsfeld frei platziert werden - die Induktionstechnik erzeugt nur dort Hitze, wo ein Kontakt besteht.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | pixabay

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