Trotz niedriger Zinsen profitbringend anlegen


Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Notenbank verursacht bei Tages- und Festgeldern mickrige Renditen. Die Mehrheit der Deutschen kritisiert sie deswegen: Laut Forschungsinstitut Forsa lehnen 61 % die EZB-Strategie ab, an der Umfrage nahmen Anfang Februar 2020 rund 1.000 Menschen teil. Das wird die Notenbank aber nicht zum Umdenken bewegen. Nichts deutet auf Zinserhöhungen hin. Wer höhere Renditen erwirtschaften will, sollte andere Anlageformen bevorzugen.

Aktien: Börsen im Höhenflug

Der DAX und andere Leitindizes erklimmen einen Rekordstand nach dem anderen. Es bewahrheitet sich eine alte Erkenntnis: Aktienbesitzer erzielen höhere Renditen als Sparer, die auf festverzinsliche Produkte setzen. In Zeiten niedriger Zinsen gilt das in erhöhtem Maß. Aus diesem Grund raten Experten dazu, einen Teil des Kapitals in Aktien oder Aktienfonds zu investieren. Damit gehen Anleger zwar gewisse Risiken ein, es kann vorübergehend zu Kursverlusten kommen. Aber mit der richtigen Strategie profitieren sie von hohen Erträgen. Drei Tipps sind wichtig:

  • Anleger sollten mittel- bis langfristig denken. Zwischenzeitlich fallende Kurse können sie ignorieren. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Märkte bald wieder erholen.
  • Oberste Priorität genießt die Risikostreuung. Sparer sollten in Aktien aus verschiedenen Branchen und gegebenenfalls Ländern setzen. Dank Aktienfonds ist das mit kleinen Beträgen möglich.
  • Die momentan hohen Kurse bergen Risiken. Es besteht die Gefahr, Aktien zu teuer einzukaufen. Dieser Problematik entgehen Anleger mit einem Fondssparplan.

Mit Kryptowährungen spekulieren

Deutlich bessere Renditechancen als Aktien bieten Kryptowährungen wie der Bitcoin. In den ersten sechs Wochen 2020 gewann der Bitcoin erstaunliche 50 % an Wert. Auch andere digitale Währungen wie Ethereum erfreuen sich großer Beliebtheit. Laien sollten bedenken, dass dieses hohe Gewinnpotenzial mit erheblichen Risiken einhergeht. In der Vergangenheit verzeichneten Bitcoins und Co. auch massive Kursverluste. Es kommt auf die richtige Anlagestrategie an, um mit einem Bitcoin einen Profit zu erreichen. Zentral ist eine ständige Beobachtung der Marktentwicklung. Zudem sollten Investoren ihr Budget einteilen und nicht das komplette Geld auf einen Schlag investieren. Fällt die jeweilige digitale Währung überraschend, lohnt sich bei niedrigen Kursen das Nachkaufen. Grundsätzlich gilt: Bei Kryptowährungen handelt es sich um ein spekulatives Anlageziel, das sich durch erhebliche Kursausschläge in beide Richtungen auszeichnet. Entsprechend sollten Sparer nur einen kleinen Teil ihres Vermögens darin investieren und mit dem größeren Teil Anlageformen wie Aktien und Sachwerte bevorzugen.

In Immobilien investieren

Viele Sparer wünschen neben einer attraktiven Rendite einen Schutz vor Inflation. Dafür eignen sich Sachwerte wie Immobilien, die in jedes breit aufgestellte Portfolio gehören. Seit einigen Jahren boomt der Immobilienmarkt, auch dank der niedrigen Bauzinsen. Dieser Markt lohnt weiterhin einen Blick. Wer es sich leisten kann, sollte in ein Eigenheim investieren. Der Vorteil ist, dass Eigentümer ihr Leben lang mietfrei wohnen und später die Immobilie vererben können. Vorsicht ist beim Kauf von Immobilien zur Weitervermietung geboten. Das gilt zumindest, wenn Anleger nur in ein Objekt investieren. Sie sollten den Aufwand und das Risiko eines Mietausfalls bedenken. Es empfiehlt sich stattdessen Risikoverteilung und die Geldanlage in offene Immobilienfonds.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Phongphan



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