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Schon seit Jahren hat Tiefkühlkost einen festen Platz auf dem Einkaufszettel der meisten Deutschen. Mehr als 40 Kilogramm tiefgekühlte Lebensmittel kauft jeder im Schnitt pro Jahr ein. Und dafür gibt es viele gute Gründe.

Der wohl größte Vorteil von Tiefkühlkost ist die Tatsache, dass Mahlzeiten damit schnell zubereitet sind. Das gilt für eine Pizza ebenso wie für bereits entgräteten Fisch oder Gemüse, das nicht erst geputzt und geschnitten werden muss. Darüber hinaus hat Tiefkühlkost aber auch andere, handfeste Vorteile wie eine lange Haltbarkeit. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema Lebensmittelabfälle stammen 52 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel aus Privathaushalten. Hauptgrund: die überschrittene Mindesthaltbarkeit. Tiefkühlkost hält naturgemäß deutlich länger als frische Lebensmittel und kann somit dazu beitragen, die Menge von zwölf Millionen Tonnen weggeworfener Lebensmittel pro Jahr zu reduzieren.

Zu guter Letzt stellt Tiefkühlkost eine gesunde Alternative zu Frischware dar. Das gilt insbesondere im Hinblick auf Vitamine. Eine Studie der Uni Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg kommt zu dem Ergebnis, dass die Vitamine in tiefgekühltem Gemüse über einen längeren Zeitraum bewahrt bleiben als in Frischgemüse. Bei Letzterem sinkt der Vitamingehalt schon nach wenigen Tagen der Aufbewahrung.

Es gibt einige wertvolle Kochtipps zum richtigen Umgang mit tiefgekühlten Lebensmitteln, die dabei helfen, Vitamine und Nährstoffe zu erhalten. Gefrorenes Gemüse beispielsweise gibt man am besten direkt in einen Topf mit kochendem Wasser und lässt es rund drei Minuten garen. Dann bleibt es schön knackig und die Vitamine bleiben auch erhalten. Wer aus tiefgefrorenem Gemüse einen Salat herstellen möchte, braucht ein wenig mehr Zeit. Dann bietet es sich an, das Gemüse über Nacht im Kühlschrank schonend aufzutauen.

Der Kühlschrank ist auch der beste Ort, um Fisch aufzutauen. Vorher aber sollte man ihn abspülen, denn Fisch ist oftmals von einer dünnen Wasserschicht überzogen, die beim Einfrieren zu Eis wird. Im Kühlschrank auftauen sollten außerdem alle Lebensmittel, die als schnell verderblich gelten, darunter Fleisch, Geflügel und Hack. Lässt man diese bei Raumtemperatur auftauen, können sich Keime explosionsartig vermehren.

Manchmal allerdings muss es mit dem Auftauen schnell gehen - zum Beispiel, wenn man ein spontanes Grillen am Strand veranstalten möchte. In solchen Fällen hilft die Auftaufunktion der Mikrowelle weiter. Wer keine hat, kann Steaks auch für eine Stunde in kaltes Wasser und das angetaute Fleisch dann direkt auf den Grill legen. Dabei muss es zunächst scharf auf beiden Seiten angebraten und später auf geringerer Temperatur fertig gegrillt werden.
Bildquelle: pixabay.com | pixabay

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