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Edelmetalle wie Gold konnten während der Pandemie deutlich an Wert gewinnen. Um in Gold zu investieren, gibt es mittlerweile verschiedene Wege. Ebenso sollte auf die Qualität des Edelmetalls geachtet werden.

Seit über zwei tausend Jahren fasziniert das glänzende Edelmetall Könige und Herrscher auf dem gesamten Globus. Doch auch in der Moderne ist Gold ein begehrtes Gut – vor allem in Zeiten der Krise gilt Gold nicht nur als stabile Währung, sondern sogar als Wertanlage. Da bei der Goldanlage meist hohe Summen eingesetzt werden, sollte darauf geachtet werden, für den Goldankauf vertrauenswürdige Händler zu wählen. Wer sich im Vorfeld gut informiert ist, gibt Betrügern keine Chance.

Gold – eine lohnenswerte Anlage?

Damit mit Gold Geld verdient werden kann, muss der künftige Verkaufspreis größer sein als der vorherige Einkaufspreis. Da der Gewinn  von der Preisentwicklung abhängt, dieser aber keineswegs zuverlässig vorhergesagt werden kann, handelt es sich beim Goldinvest im Grunde genommen um eine Wette. Darüber hinaus verspricht der Ankauf von Gold keine laufenden Renditen wie Aktien oder Festgeld, sodass der Gewinn tatsächlich lediglich über eine Wertsteigerung erzielen werden kann. Dennoch gilt gerade in Krisenzeiten physisches Gold als krisensicherer und stabiler als manche Nationalwährung, weshalb der Goldankauf durchaus vor krisenbedingten Vermögensverlusten schützen kann. Ebenso schützt der Kauf von echtem Gold, die totale Entwertung an den Börsen. Der Kauf von physischen Gold ist allerdings immer mit zusätzlichen Kosten verbunden wie Kauf- und Verkaufsgebühren oder den zusätzlichen Verwahrungskosten in einem Schließfach. Insgesamt raten Experten maximal zehn Prozent des Vermögens in Gold zu investieren.

Der Goldpreis wird in der Regel in Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) angegeben und täglich neu ermittelt. Hier müssen Anleger nicht nur den eigentlichen Goldpreis, sondern ebenso den Wechselkurs von Euro und Dollar beachten. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 hat sich die Wertentwicklung pro Feinunze zwischen 1.700 Euro und 800 Euro bewegt (1.000 bis 2.000 Dollar). Die Spitzen lagen hier jeweils in den Weltwirtschaftskrisen in den Jahren 2011 und 2020.

Edelmetall- und Schmuckhändler richten sich zwar nach dem aktuell an der Börse notierten Preis pro Feinunze, geben aber meist einen zusätzlichen Aufschlag zum Materialwert – je nach Verarbeitung des zu verkaufenden Schmuckstücks oder dem Aufwand zur Herstellung bei einem Neukauf. Schmuck als Wertanlage zu verwenden, ist somit deutlich weniger lukrativ als der Handel mit Barren oder Münzen.

Als gängige Gewichte im Verkauf gelten 1, 2, 5, 10, 50, 100 oder 1.000 Gramm. Bei Münzen hat sich insbesondere eine Feinunze als feste Verkaufsgröße etabliert. Insgesamt  gilt: Je größer der Barren, umso geringer fällt der Preis pro Gramm aus. Münzen werden aufgrund der Verarbeitung aber immer teurer als der Materialwert gehandelt. Im Gegensatz zu Goldbarren kann ihnen in Einzelfällen aber auch ein Sammlerwert zukommen.
Bildquelle: bigstockphoto.com | shutter2u
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