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Autobahn mit LKWs

Vor ungefähr einer Woche ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A3 bei Regensburg. Dies führte dazu, dass die Autobahn für Stunden gesperrt war und Reisende mussten sich auf lange Wartezeiten in einem Riesenstau einstellen. Der Grund für den Unfall war ein LKW, der ungebremst in ein Stauende fuhr. Dies ist kein Einzelfall:

Im Jahr 2019 konnten mehr als 2.6 Millionen Unfälle verzeichnet werden, davon ca. 300.000 mit Personenschaden. An knapp 10 % dieser Unfälle waren Lastwagen bzw. sogenannte Güterkraftfahrzeuge beteiligt. Während die Zahlen im Vergleich zu Unfällen mit Autos gering ist, wirken Unfälle mit LKWs oft viel verheerender. Tatsächlich fordern Auffahrunfälle mit LKW-Beteiligung mehr Opfer als schnelles Fahren.

Um Unfälle wie auf der A3 zu vermeiden, gibt es heute Regeln und Vorschriften, die von LKW-Fahrern und den Speditionen eingehalten werden müssen. Im Vergleich zum Jahr 1995 konnten Unfälle mit Personenschaden mit Beteiligung eines oder mehrerer Güterkraftfahrzeuge bereits um fast 50 % verringert werden. Doch wie lassen sich LKW-Unfälle auf der Autobahn in Zukunft noch besser vermeiden?

Bisherige Schritte

Es liegt klar in der Hand der Politik und der Speditionen, Unfälle mit LKW-Beteiligung zu vermeiden. Deshalb wurden in der Vergangenheit bereits einige Schritte zur Vermeidung dieser Unfälle eingeleitet. So wurden Lenk- und Ruhezeiten verlängert, damit die Berufskraftfahrer genügend Zeit haben, sich zu erholen. So kann sichergestellt werden, dass der Fahrer im Notfall schnell reagieren kann. Dies klingt in der Theorie schon einmal gut. Die Realität ist jedoch, dass Rastplätze auf der Autobahn oft überfüllt sind und Fahrer gezwungen sind, ihr Fahrzeug in gefährlichen Positionen zu parken. Um dies zu vermeiden, gibt es heute viele Beschilderungen mit einer digitalen Anzeige, die die Anzahl der Standplätze auf dem nächsten Autobahn-Rastplatz anzeigt.

Wie können noch mehr Unfälle vermieden werden?

Das momentane System ist zweifelsfrei besser, als noch vor 10 Jahren und mit seiner Einführung konnten viele Menschenleben gerettet werden. Doch Speditionen können noch einen Schritt weitergehen. Dies fängt schon bei der Routenplanung an. Hier sollte man sich fragen, ob der LKW wirklich über die viel befahrene Autobahn muss, oder ob es einen alternativen Weg gibt, denn die Realität ist: Am Ende von Staus kommt es zu den meisten Auffahrunfällen.

Um dies zu realisieren, können Unternehmen die aktuellen Routen analysieren und so Straßen und Regionen vermeiden, die regelmäßig Staus haben. Dies kann nicht nur Menschenleben retten, sondern auch Zeit und Nerven sparen. Ganz nach dem Motto “Verfolge deine Routen” lassen sich so mit einer Software Unfälle durch bessere Planung vermeiden. Mit der Funktion dieses Systems, die auf einen Blick die Position des Fahrzeuges anzeigt, können Fahrer frühzeitig gewarnt werden, sollte ein Stau in der Nähe sein und so sogar umgeleitet werden.

Ein weiterer Punkt ist das Bauen von mehr Raststätten und Parkplätzen für LKW-Fahrer, damit die Lenk- und Ruhezeiten auf eine sichere Art und Weise eingehalten werden können. Dies mag zwar ökonomisch gesehen eine Investition sein, aber die Nutzen überwiegen die Kosten. Hierdurch würden unsere Straßen sicherer werden und auch Sachschäden verringert werden, was zweifelsohne in der Zukunft die Kosten für das Bauen dieser Parkplätze wieder reinholen würde.

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Bildquelle: pixabay.com |
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