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Mit der E-Zigarette genussvoll dampfen.

Rauchen ist ungesund und Millionen von Menschen möchten eigentlich die Hände von der Zigarette lassen. Viele schaffen den Entzug über den Umweg E-Zigarette oder Vaporizer. Im Gegensatz zur Zigarette, bei der die Inhaltsstoffe verbrannt werden, sind beim “Dampfen” weitaus weniger Schadstoffe zu erwarten. Zumal der krebserregende Stoff Formaldehyd außen vor bleibt.

Die Substanz, die beim Verdampfen zum Einsatz kommt, wird umgangssprachlich “Liquid” genannt. Als Fertigprodukt verlangen die Hersteller vier bis sechs Euro für eine Füllung von 10 ml. Wer sich dazu entschließt, sein Liquid in Eigenregie herzustellen, kann daher eine Menge Geld sparen.

Wie viel Geld kann man sparen beim Selbermischen?

Wer sich die Bestandteile des Liquids einzeln kauft, fährt weitaus günstiger. Basis, Aromen und Nikotin-Shots müssen dann einfach nach dem jeweiligen gewünschten Mischverhältnis zusammengeschüttet werden. So sind dann Preise für 10 ml Liquid von zwei Euro keine Seltenheit. Andere Berechnungen gehen davon aus, dass die monatlichen Kosten von Fertig-Liquids die Ausgaben des DIY- Verfahrens sogar um das Zehnfache übersteigen.

Zur Kostenersparnis gesellt sich der Effekt, dass bei der Eigenherstellung unzählige Geschmacksnuancen erzielt werden können. Zudem wird der Nikotingehalt, falls dieser gewünscht ist, den eigenen Bedürfnissen angepasst. Beim Fertigprodukt dagegen ist der Anwender auf eine Geschmacksrichtung festgelegt.

Was braucht man zum Liquid mischen?

Zur Herstellung von Liquid in Eigenregie ist keine teure Laborausrüstung notwendig. Einige wenige Utensilien bieten sich an, damit das Mischen bequem, schnell und sauber vor sich gehen kann. Jeder gut sortierte Online-Shop, der sich auf Verdampfer spezialisiert hat, kann diese für wenig Geld bereitstellen, sofern sie nicht schon im eigenen Haushalt vorrätig sind.
  • Flaschen: Es empfiehlt sich, Glasflaschen mit einem fest verschließbaren Drehverschluss zu verwenden. Praktisch sind Flaschen mit außen aufgedruckten Maßeinheiten. Die Ingredienzien werden nach Wunsch eingefüllt und durch einfaches Schütteln gemischt. Die lebensmittelechten Flaschen sind geeignet zur längerfristigen Aufbewahrung des Liquids.
  • Spritze: Die Mengen der verschiedenen Bestandteile können sich im Bereich von Millilitern belaufen. Eine handelsübliche Spritze mit stumpfer Spitze eignet sich hervorragend dazu, auch kleinste Mengen Aromen exakt abzumessen.
  • Handschuhe: Diese werden dann notwendig, wenn Nikotin zum Einsatz kommen soll. Nikotin ist ein Kontaktgift und in konzentrierter Form können Schädigungen an der Haut entstehen. Deshalb ist die Verwendung von Einmalhandschuhen zu empfehlen.
  • Unterlage: Beim Mischen gehen immer ein paar Tropfen daneben. Das ist unhygienisch und kann das Resultat verfälschen. Es empfiehlt sich daher, auf einer abwaschbaren und glatten Unterlage zu arbeiten.

Grundlage ist die Basis

Die Basis des Liquids besteht vornehmlich aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem (vegetable) Glycerin (PV). Zu Beginn kann mit einem Mischverhältnis von 50:50 begonnen werden, bevor dann der individuelle Geschmack ermittelt wird. Eine Basis Liquid zum selbst mischen kann noch mit Wasser und Nikotin verfeinert werden.
  • Propylenglykol ist der Geschmacksträger des Liquids. Ein Zuviel des Guten erzeugt bei manchen Anwendern ein als störend empfundenes Kratzen im Hals. Es empfiehlt sich, den PG-Gehalt auf nicht mehr als 50% zu limitieren und den Geschmack über Aromastoffe (s.u.) zu verbessern.
  • Pflanzliches Glyzerin ist verantwortlich für die Fließeigenschaften und die Dampfbildung.  Je mehr Glyzerin der Mischung beigefügt wurde, desto mehr Dampf entsteht. Gleichzeitig wird das Substrat zähflüssig, sodass nur potente Vaporizer das Liquid zum Verdampfen bringen können.
  • Wasser ist bei diesem Problem die Lösung. Damit wird das Liquid auf eine Konsistenz gebracht, die der Verdampfer bewältigen kann.
  • Nikotin ist in Fertig-Liquids in Stärken zwischen 3 bis 18 mg enthalten. Der Nikotingehalt bei DIY-Liquids sollte sich in diesem Rahmen bewegen.

Zweiter Bestandteil ist das Aroma

Neben der Basis sind die Aromen der zweite essenzielle Bestandteil des Liquids. Jetzt kann nach Lust und Laune experimentiert werden. Die Vielfalt ist enorm. Grundlage sind in der Regel lebensmittelechte Ester, manche Hersteller bieten Eigenkreationen an.

Die Aromen verbinden sich nicht immer sofort mit der Basis. Die Wirkung ist also direkt nach der Herstellung des DIY-Liquids eingeschränkt. Es empfiehlt sich, das fertige Produkt ein paar Tage ziehen zu lassen, damit der volle Genuss zur Entfaltung kommen kann.


Gastartikel
Bildquelle: pixabay.com | sarahj1
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