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Während der FC auch im 15. Spiel in Folge ungeschlagen bleibt und weiter vom direkten Wiederaufstieg träumen kann,  wird für den SSV Jahn die Luft in Liga Zwei langsam richtig dünn. Die Truppe von Trainer Smuda unterlag beim haushohen Favoriten in Köln mit 1:2. Und dabei sah es aber lange so aus, als könnten die Regensburger ? zumindest dem zählbaren Ergebnis nach ? mithalten. Dennoch gibt es eine gute Nachricht: Der Abstand zum vorerst rettenden Relegationsplatz blieb mit 6 Zählern gleich, da auch Dynamo Dresden patzte.

Köln, das auf seinen Torjäger Anthony Ujah (Magen-Darm-Infekt) verzichten musste, kontrollierte das Spiel von Beginn an, tat sich jedoch schwer gegen die gut gestaffelte Defensive des Tabellenletzten. Ein Fernschuss von Christian Clemens (8.) knapp neben das Tor war die beste Szene einer insgesamt müden Anfangsphase.

 Ein weiterer Versuch von Clemens aus kurzer Distanz (28.), den Timo Ochs abwehren konnte, wurde zum Weckruf für die Kölner. Die anschließende Ecke brachte die verdiente Führung für den FC: Clemens' Hereingabe auf den kurzen Pfosten wurde von Tobias Strobl verlängert, der aufgerückte Innenverteidiger Kevin McKenna drückte Ball per Kopf in die Maschen.

Mit der Führung im Rücken gewannen die Kölner mehr Souveränität. Der Jahn riskierte im zweiten Abschnitt mehr, blieb aber bei seinen Versuchen zunächst ungefährlich. Der FC konnte die Räume nicht nutzen und vergab durch den eingewechselten Kacper Przybylko (58.) aus acht Metern die Großchance zum 2:0. In der 66. Minute wurde Christian Clemens von Koray Altinay im Strafraum gefoult. Den platzierten, aber nicht hart getretenen Strafstoß von Thomas Bröker konnte der starke Ochs abwehren.

In der Folge verschoben sich die Spielanteile endgültig. Der Jahn belohnte sich für sein mutiges Auftreten in der zweiten Hälfte und kam durch den neben Machado eingewechselten Marco Djuricin, der im Gegensatz zum mittlerweile ausgewechselten Stefan Maierhofer auf Kölner Seite bester Österreicher auf dem Platz war, in der 73. Minute zum zu diesem Zeitpunkt fast schon verdienten Ausgleich.

Regensburg blieb weiter aktiv. Es roch nach einer kleinen Sensation im RheinEnergie Stadion. Der 1. FC Köln musste sich sortieren ob der zwischenzeitlichen Druckphase des SSV Jahn. Wie so oft war es aber auch am Ostersonntag so, dass das Team von Smuda fast in letzter Sekunde ein einigermaßen passables Spiel aus der Hand gab. In der 87. Minute kamen die Rheinländer durch Daniel Royer, der eine flache Hereingabe des besten Kölners Christian Clemens aus kurzer Distanz verwandelte, zum Sieg.

Gut gespielt, allerdings ohne einen einzigen wichtigen Punkt wieder in die Oberpfalz zurück gekehrt. Sieben Spiele bleiben dem ehemaligen polnischen Nationaltrainer auf der Jahn-Bank nun Zeit, mit seiner Truppe sechs Punkte aufzuholen. Man mag es dem Jahn nur nicht so richtig zutrauen.
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