section_topline
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component

Es muss wohl mächtig hergegangen sein in der Kabine der Jahnelf. Nachdem Beierlorzers Team mit einem schmeichelhaften 1:1 in die zweite Spielhälfte startete, zeigten die Regensburger den Schanzern, weshalb sie in der letzten Saison vier Plätze über ihnen rangierten. Beierlorzers Elf konnte zum dritten Mal in Folge einen Rückstand gegen die Ingolstädter drehen und beginnt die Saison mit 3 hart erkämpften Punkten.

„Die Mannschaft ist extrem willig“, erklärte Beierlorzer die Stimmung seines Team vor dem Auftaktspiel. Mit einem erkämpften 2:1 untermauerte die Jahnelf beim neunten Duell gegen die Schanzer ihre spielerische Qualität und ihren Hunger auf eine weitere erfolgreiche Saison.

Kreativlosigkeit

Der SSV beginnt mit seinen beiden Neuzugängen – Correia (1. FC Kaiserslautern) und Föhrenbach (Karlsruher SC) – in der Startelf relativ engagiert und aktiv. Bereits in der 4. Minute zielt SSV-Kapitän Grüttner aus 24 Metern auf den Kasten der Schanzer – der Abschluss doch eher schwach und erzwungen. Kurz darauf:  1:0 durch den FCI. Ein steiles Anspiel auf Lezcano in den linken Strafraumflügen bietet Gelegenheit den Ball zurück auf Kerschbaumer zu legen. Der zieht 23 Meter vor dem Tor mit dem Innenwrist ab – die Kugel findet unter der Latte der halblinken Ecke des Jahntores Heimat.

Regensburg bleibt weiterhin aktiv, ist nun aber nicht nur im Rückstand, sondern hinkt nach vergebenen Pässen nun auch dem Ball hinterher. Das Spiel wirkt allgemein schleppend – beide Teams finden keine passende Strategie für erfolgreiche Kombinationen. Ingolstadt wirkt trotz geringerem Ballbesitz auffälliger.

23. Minute: Die extremen Temperaturen veranlassen eine Trinkpause für die Mannschaften. Das Spiel wirkt weiterhin bemüht: Der SSV angriffsschwach, die Schanzer liegen auf ihrem gesammelten Früchtchen 1:0 und ruhen sich aus. Kein Wunder: Knaller, Keeper des FCI bleibt ungefordert. Der SSV agiert schwach, dennoch bleibt es eine eher konfliktreichere Partie - vergebene Energie, die in planerischem Spiel besser investiert wäre. Fast jeder zweite Zweikampf provoziert zahlreiche Diskussionen, Schiedsrichter Storks wird häufig gefordert.

41 Minute: Pledl und George geraten bei einem Zweikampf härter als gewollt aneinander – beide müssen behandelt werden.

Plötzlich Trubel vorm Schanzer Strafraum: Saller setzt sich gegen drei Schanzer durch und kann das Leder mit einen starkem  Rechtschuss aus 14 Metern in die linke untere Ecke befordern.

1:1 Halbzeit - Zeit für Interventionen - schleppende Umsetzung

Die erste Halbzeit wird zur Ruhepause für den SSV, der bis jetzt an seine Vorsaisonform noch nicht anknüpfen konnte. Das 1:1 ein glücklicher Zwischenstand für die Jahnelf. Beide Teams führen personelle Änderungen während der Halbzeit durch. Und das mit Folgen: beide Torhüter werden nun gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit früh gefordert. Der Gastgeber legt an Tempo zu und der FCI provoziert seine zweite Gelbe in der Partie: Pledl zieht Vrenzi mit der Hand schlicht mit Kraft in den Armen an der Schulter zu Boden. Ingolstadt wird unvorsichtiger, doch das Spiel zerfährt sich von selbst.

Dynamik, Chancen und Glück

Nach wenigen Minuten nimmt das Spiel bei beiden Mannschaften an Dynamik zu: Jahnelf und Schanzer erarbeiten sich mehrere Chancen – in der 62. Minute knallt Güttner das Spielgerät abermals mit Fernschuss gen Schanzer-Kasten – der Ball scheitert am Seitenaluminium. Die Angriffe werden im Handumdrehen gefährlicher, die Partie nimmt an Spannung zu, bis Lais im Nachfeld eines Fernschusses nach einer Ecke der Ball direkt vor die Füße fällt. Lais fackelt nicht lange und versenkt die Pille mit einer glücklichen Abfälschung links unten im Gästekasten: Endstand.

Das Spiel bleibt trotz vermehrten Versuchen im Endspiel durch den FCI entschieden. Beide Mannschaften arbeiten hart, doch der Jahn hält trotz starkem Druck von Ingolstadt Stand und holt sich verdiente drei Punkte.

Das Donauderby hat zweierlei gezeigt: Die Balance hat Beierlorzers Mannschaft noch nicht wirklich gefunden, doch sie arbeiten sichtbar an einer Verbesserung der Nutzung ihres durchaus starken Potentials. Und prinzipiell gilt ohnehin: Der Jahn darf mal Glück haben und sich harte Arbeit von Fortuna belohnen lassen.

Eventfilter

section_breadcrumbs
footer
Cookie-Einstellungen
nach oben