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Er ist jeden Tag fit, immer bereit für was Neues und für jeden Spaß zu haben. Der Vierbeiner freut sich über jede Beschäftigung und steckt Herrchen oder Frauchen mit seinem Ehrgeiz, Power und Motivation an. Sport mit dem Hund bietet die perfekte Gelegenheit, um nicht nur sich selbst fit zu halten, sondern auch dem Hund das nötige Pensum an Action zu bieten. Dabei gibt es von A bis Z jede Menge Sportarten, die zusammen richtig viel Spaß bereiten. Der fade Fitnessstudioalltag zählt damit zur Vergangenheit!

A – Agility
Eine der beliebtesten Hundesportarten in Westeuropa nennt sich Agility. Auf einer Strecke von rund 200 Metern müssen bis zu 20 Hindernisse möglichst schnell und fehlerfrei überwunden werden. Egal, ob Mauer, Reifen, Tunnel, Wippe, Slalom, Schrägwand oder Tisch. Der Halter dirigiert seinen Vierbeiner durch Gesten und Worte durch die verschiedenen Aufgaben. Nur zusammen gelangen sie zum Erfolg. Das gemeinsame Üben stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.

B – Begleithund
Perfekter Gehorsam ist gefragt, damit der Hund die Begleithundeprüfung bestehen kann. Das setzt natürlich jede Menge Arbeit voraus, denn der Vierbeiner darf sich bei der Prüfung durch nichts ablenken lassen. Muss vollkommen konzentriert sein. Wachsam. Ruhe ausstrahlen. Auf Kommando muss er sich setzen, legen, an einem angewiesenen Ort bleiben, sich unter vielen Menschen anständig benehmen, Jogger und Radfahrer ignorieren und sich gegenüber seinen Artgenossen sozial verhalten.

C- Canicross
Hier braucht es den sportlichen Ehrgeiz der Menschen. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten: Beim Canicross-Lauf rennt der Hundeführer hinter dem Hund her, der mit einer elastischen Leine am Bauchgurt verbunden ist. Bikejöring bedeutet, dass die Leine am Fahrrad befestigt ist, beim Skijöring folgt man dem Hund auf Skiern – ebenfalls verbunden mit einer Leine.

D – Dog Dancing
Bei diesem Sport werden die natürlichen Bewegungen und Veranlagungen des Hundes in praktische Übungen verpackt. Das Wichtigste dabei ist, den Hund im Alltag gut zu beobachten – was mag er, was nicht. Diese Aktionen einfach gezielt beim Namen nennen und trainieren. So entsteht zum Beispiel aus dem verschlafenen Strecken nach ein wenig Übung eine graziöse Verbeugung auf Kommando.

F – Fährtenhund
Eine hohe Anforderung an Mensch und Hund. In dieser Prüfung gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen – so muss der Vierbeiner Fährten aufnehmen mit unterschiedlichem Alter, verschiedener Länge und Winkel. Das powert den Hund ganz besonders aus, denn auch hier ist geballte Konzentration gefragt.

H – Hundebiathlon 
Wer Spaß am Laufen hat, für den ist diese Sportart genau das Richtige. Kondition, Team-Arbeit, Treffsicherheit… dieser Vielseitigkeitswettbewerb regt den Ehrgeiz an. Zusammen müssen Sie ein Geländelauf zwischen sechs und elf Kilometer mit angeleintem Hund meistern, auf dem Weg gibt es 15 natürliche und künstliche Hindernisse zu bewältigen. Außerdem werden rund 500 Meter mit dem Rad zurückgelegt und mit einer Pistole acht bis zehn Wertungsschüsse abgegeben.

M – Mondioring  
Die bekanntesten Schutzhundesportarten Europas sind in diesem Wettkampfsport gemischt. Unterordnung, Sprünge und Schutzdienst lauten die Übungen, deren Reihenfolge ausgelost wird, der Ort, die Gegenstände und die Geräusche werden immer wieder geändert. Mondioring ist von der FCI anerkannt, wird allerdings in Deutschland und Österreich nicht angeboten.

O – Obedience
Hier geht es ausschließlich um Gehorsam. Eine große Herausforderung: Die Distanzarbeit. Der Hund muss auch über weite Strecken auf sein Herrchen und Frauchen hören. Hier gibt es auch Europa- und Weltmeisterschaften.

R- Rettungshund Üben, üben und nochmals üben. Denn dies ist die wohl aufwändigste Beschäftigung mit dem Hund. Man unterscheidet zwischen Trümmer- und Flächensuchhund, Lawinen-, Wassersuch- und Rettungshunden. Verschüttete und vermisste Personen müssen so schnell wie möglich gefunden werden. Diese Ausbildung verfolgt in erster Linie natürlich keine sportlichen Ziele, sondern ist eine wichtige Übung für den Ernstfall. Einen Ernstfall, in dem die Hunde Leben retten können.

S – Schlittenhundesport
Mit den Vierbeinern durch den Schnee und die unberührte Landschaft in vollen Zügen genießen. Früher wurden die Nordischen Hunde im Schneegestöber eingesetzt, mittlerweile wurde daraus eine Sportart. Es gibt verschiedene Disziplinen, die von der Anzahl der eingespannten Hunde, sowie von der Fortbewegungsart des Hundeführers (Laufen oder Skifahren) abhängt. Hier gibt es nationale und internationale Wettkämpfe, im Sommer können sich die Hunde bei Wagenrennen auspowern. Mit dieser Sportart kann sich Ihr Hund absolut auspowern.  

T – Turnierhundsport
Tempo, Gehorsam, Sozialverträglichkeit und Führigkeit. Darauf kommt es bei dieser Sportart besonders an. Während beim Combination-Speed-Cup drei Hundeführer gegeneinander antreten, kämpfen beim Qualifikations-Speed-Cup zwei Mensch-Hund-Teams auf parallelen Parcours. Die höchste Disziplinen ist der Vierkampf und beinhaltet Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf.

W – Windhundsport
Bei diesem Sport wird ein Hasenfell über die Rennbahn gezogen, hinter dem die Hunde hinterher jagen. In einem Lauf starten bis zu sechs Vierbeiner aus fest installierten Startboxen und legen eine Strecke von meistens 480 Metern zurück. Eingeteilt wird nach Rassen und Geschlecht. Allerdings kommt es nicht nur auf die Geschwindigkeit an, sondern vor allem auf das Gesamtverhalten bei der Jagd.

Z- Zughundesport
Noch nicht so verbreitet ist dieser Sport. Hierbei geht es um das Ziehen von Lasten und Personen in einer Hundekutsche bis zum fünffachen Körpergewicht der Vierbeiner. Für große Hunde bietet das jede Menge Abwechslung und hält den Hund bis ins hohe Alter noch fit und gesund. Damit kehrt eine der ältesten Einsatzmöglichkeiten der Hunde als Sportart zurück.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige |
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