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Die deutsche Beachhandball-Frauennationalmannschaft sicherte sich mit blütenweißer Weste den Europameisterschaftstitel. Mit dabei: Amelie Bayerl vom ESV 1927 Regensburg (mittlere Reihe, 3. von rechts).

Bei der Europameisterschaft im Beachhandball 2021 in Bulgarien sicherte sich die deutsche Frauennationalmannschaft genauso überraschend wie verdient den Titel.

Im Finale entthronte das Team von Bundestrainer Alexander Novakovic Titelverteidiger Dänemark mit 2:0 nach Sätzen (24:21, 25:20). Im Kader der deutschen Goldmedaillengewinnerinnen stand mit Amelie Bayerl auch eine Spielerin des ESV 1927 Regensburg. „Ich bin so unglaublich stolz, auf das, was wir erreicht haben. Wir haben unser Meisterstück ohne eine einzige Niederlage im Turnier gefertigt“, freute sich Novakovic über den Coup. Bei den vergangenen beiden Europameisterschaften war Deutschland mit Platz 14 (2017) und zehn (2019) weit weg von den Medaillenrängen, diesmal landeten sie ganz oben auf dem Stockerl.
 
Nachdem sich das Team mit drei Siegen in der Vorrunde die perfekte Ausgangssituation für die Hauptrunde verschafft hatte, lief es auch dort wie am Schnürchen. Zunächst wurden Schweden und  Griechenland mit 2:0 klar besiegt – Amelie Bayerl erhielt hier ein Sonderlob des Bundestrainers für ihre Tore und die vielen richtigen Entscheidungen – , dann wartete Polen, bei denen ESV-Mannschaftskollegin Natalia Krupa das Tor hütete. Deutschland behielt auch hier nach zwei engen Sätzen (11:10, 11:9) knapp die Oberhand und qualifizierte sich für Viertelfinale. In der Runde der besten Acht gewann die Novakovic-Truppe nach Shootout mit 2:1 gegen Ungarn und bewies auch in der Nervenschlacht im Halbfinale gegen das Topteam Spanien beim erneuten 2:1-Shootout-Sieg seine Klasse. Im Endspiel wurde dann auch Topfavorit Dänemark in die Knie gezwungen werden und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. „Der Titelgewinn ist unbeschreiblich“, freut sich Amelie Bayerl über den Triumph. „Vor Beginn des Turniers hatte keiner von uns gedacht, dass wir den Titel holen können. Ich bin sehr stolz, mit dieser Mannschaft Europameister geworden zu sein.“ Stolz ist auch der gesamte ESV 1927 Regensburg auf seine Goldmedaillengewinnerin: „Wir haben mitgefiebert und freuen uns sehr für das deutsche Team – und natürlich ganz besonders für Amelie“, sagt der Sportliche Leiter Robert Torunsky. Der Titelgewinn bedeutet für Deutschland auch die Direktqualifikation für die Beachhandball-Weltmeisterschaft 2022, aber erst einmal stand laut Amelie Bayerl eine ausgedehnte Feier an. „Mein Handballjahr 2021 ist etwas ganz Besonderes. Erst der Zweitligaaufstieg mit dem ESV, jetzt der Europameistertitel. Einfach unglaublich.“
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Kolektiff Images
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