Sicher durch die Saison: Sommerzeit ist Motorradzeit


Je wärmer die Strahlen und je mehr die Fahrbahn glitzert, desto mehr sind auf den Straßen zu finden. Die Rede ist von Motorrädern. Auch im Bayerischen und Oberpfälzer Wald gibt es Tourenregionen, wo sich begeisterte Zweiradfahrer verstärkt in die Kurven legen. Damit der unbeschwerte Genuss von Freiheit aber auch ungetrübt anhält, gilt beim Motoradfahren vor allen Dingen eins: Sicherheit.

Das Thema Sicherheit betrifft beim Motoradfahren viele Bereiche. Wichtig ist zuallererst die Fitness von Mensch und Maschine. Bezogen auf das Bike bedeutet das eine intakte Brems- und Beleuchtungsanlage, eine funktionierende Kette, ein überprüftes Fahrwerkslager, ein rund laufender Motor sowie die richtige Bereifung. Für den Fahrer selbst bezieht sich Sicherheit allen voran auf die optimale Ausstattung, um dem eigenen Körper so viel Schutz wie nur möglich zu bieten – und zwar von Kopf bis Fuß. Angefangen beim ECE-Helm reicht die optimale Ausstattung über gut sitzende Lederhandschuhe und Stiefel bis hin zum Nierengurt, zur Jacke mit Protektoren an Schulter, Rücken und Ellenbogen sowie zur Hose mit verstärktem Schutz an Hüfte, Knie und Unterschenkel. Das alles ist gerade auch eine wichtige Ausrüstung als neuer Motorradfahrer, wo das Fahrerlebnis zu Beginn noch etwas von Unsicherheit geprägt sein kann.    

Unabhängig von der passenden Ausstattung spielt aber vor allem das Fahren selbst eine entscheidende Rolle, um sicher Straßen und Kurven bewältigen zu können. Egal ob Fahranfänger oder langjähriger Motorsportler – Erfahrung macht auch hier den Meister. Zwar verhält es sich beim motorbetriebenen Zweiradfahren wie mit dem klassischen Radfahren, verlernen wird man es nie, dennoch kommt in beiden Fällen der Praxis eine bedeutende Funktion zu. Regelmäßiges Fahren und langsamen Vortasten nach längeren Pausen sind deswegen in jedem Fall wichtig.

Volle Konzentration bitte!

Hinzu kommt volle Konzentration – egal ob auf geraden Strecken, in Kurven oder dicht gedrängtem Verkehr. Ablenkungen wie fotografieren, Landkarten studieren oder gar Nachrichten schreiben sind wie beim Autofahren tabu, um sich sowie andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Auf kurvenreichen Straßen ist zudem der Schräglagenwechsel wichtig, den Motorradfahrer immer und immer wieder trainieren sollten, um diese spezielle Faszination beim Biken angstfrei genießen zu können. Das Üben sollte aber immer in einem geschützten Rahmen wie bei einem Sicherheits- und Rennstreckentraining stattfinden und nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Das gilt auch dann, wenn man seine Vorliebe für den Rausch der Geschwindigkeit ausleben möchte. Tempolimit hin oder her – rasende Schnelligkeit kann leichtfertig Menschenleben aufs Spiel setzen.

Doch egal ob man lieber gemächlich oder etwas schneller unterwegs ist, ob man Fahranfänger oder Profi und die Ausrüstung neu oder schon älter ist – das Bremsen muss sitzen. Gerade mit dem Motorrad aus der vollen Geschwindigkeit heraus eine Voll- oder Notbremsung hinzulegen, erfordert nicht nur Mut, sondern auch viel Gefühl. Und das bekommt man vor allem durch Üben bis zum Maximum. Denn nur wenn auch das Bremsen läuft, steht dem unbeschwerten Fahrspaß und auch der Sicherheit nichts mehr im Weg.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Jag_cz



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