section_topline
+49 (0)941 59 56 08-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component
Im Jubiläumsjahr "350 Jahre Immerwährender Reichstag" setzen das Kulturreferat und die Universität Regensburg die gemeinsame, im Herbst 2012 begonnene wissenschaftliche Vortragsreiche fort. Sie soll dazu beitragen, das spannende, aber auch komplexe Phänomen Immerwährender Reichstag zu erschließen und zu erklären.
 
Im April und Mai 2013 blicken Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen zurück auf das facettenreiche Leben zur Reichstagszeit. Den Auftakt macht am Donnerstag, 18. April 2013 der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Löhnig von der Universität Regensburg. Zu seinen Fachgebieten zählen die Bereiche Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte sowie Kirchenrecht.  Er referiert ab 19 Uhr im Runtingersaal zum Thema "Zur Reichsidee im 17. und 18. Jahrhundert". Der Eintritt ist frei.
 
Reichstage gab es im alten deutschen Reich seit dem Mittelalter. Man tagte je nach Bedarf in verschiedenen Städten, zum Beispiel in Augsburg, Nürnberg, Regensburg oder Speyer. Ab 1594 fanden die Reichstage schließlich nur noch in Regensburg statt. Seit 1663 schließlich tagte der Immerwährende Reichstag als eine Art ständiger Gesandtenkongress in Regensburg. Im Festsaal des Alten Rathauses, dem sogenannten "Reichssaal" versammelten sich die Vertreter der Reichsstände des Heiligen Römischen Reiches.
 
Im Mittelpunkt des Vortrags von Martin Löhnig steht die Frage, was dieses Heilige Römische Reich Deutscher Nation eigentlich war. Wovon wurde es in den Jahren des Immerwährenden Reichstags, zwischen 1663 und 1806 getragen? Erst kurze Zeit zuvor war der Dreißigjährige Krieg zu Ende gegangen. Ein Krieg,  in dem sich gerade auch die reichsinternen Konflikte zwischen den in der Katholischen Liga und den in der Protestantischen Union vereinigten Reichsständen entladen hatten. Martin Löhnig verdeutlicht in diesem Zusammenhang, was aus der aus Antike und Mittelalter überkommenen Reichsidee geworden war. Er erläutert außerdem, was die Akteure von diesem Reich erwarteten.
 
Prof. Martin Löhnig hat im Wintersemester 2008/2009 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte an der Universität Regensburg übernommen. Seit 2008 ist er maßgeblich am internationalen Forschungsverbund "Europäische Justizgeschichte des 19. Jahrhunderts" beteiligt. 2007 hat Martin Löhnig den vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verliehenen "Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten" erhalten.

Informationen zum Vortrag:

Was? "Zur Reichsidee im 17. und 18. Jahrhundert" - Vortrag von Prof. Dr. Martin Löhning (Universität Regensburg)
Wann? 18.04., 19 Uhr
Wo? Runtingersaal, Keplerstraße 1

Bildquelle: |

Fragen oder Anregungen?

Sie haben Fragen oder möchten einen direkt mit uns in Kontakt treten? Gerne rufen wir Sie zurück: füllen Sie unser Kontaktformular aus, wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

filterVERLAG | Regensburger Nachrichten
    section_breadcrumbs
    footer