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Winterzeit ist Eislaufzeit! Egal ob die Schlittschuhe vom Hobby- oder Profi-Eiskunstläufer genutzt werden – für jeden gibt es das passende Exemplar. Wer vorhat, sich gute Schlittschuhe anzuschaffen, sollte zumindest ein Paar kennen: Nämlich das, mit dem man am besten fährt.

Eiskunstlauf-Schlittschuhe

Beim Eiskunstlauf setzt man neben einem eleganten Design auf eine lange, gerade Stahlkufe, an deren Spitze fünf Zacken positioniert sind. Diese Zacken unterstützen den Schuh besonders bei Landungen aus einem Sprung, tänzerischen Tipp-Schritten oder beim Abstoßen für die Ausführung von Eisfiguren. Die leichten, hoch geschlossenen Schnürstiefel besitzen in der Regel einen Schaft, der bis zur Wade hin reicht und Stabilität verleiht.

Eisschnelllauf-Schlittschuhe

Auch für den Eisschnelllauf werden speziell konzipierte Schlittschuhe verwendet. Dabei geht der Schaft nur bis knapp über die Fußknöchel. Die Länge der Kufen liegt dabei zwischen 38 und 45 Zentimetern – die Breite der Lauffläche variiert zwischen 1,3 und 1,5 Millimetern. In vielen Fällen ist das ein gutes Stück länger als beispielsweise bei Eiskunstschlittschuhen. Ein Nachteil der geraden Kufen ist allerdings, dass die Schuhe für schnelle, wendige Manöver weniger geeignet sind – was für Anfänger meistens jedoch weniger interessant ist.

Eishockey-Schlittschuhe

Optisch unterscheiden sich diese Schlittschuhe mittels der kurzen Kufen, die mit mittelgroßen, runden Hohlräumen („Löchern“) versehen sind. Das verleiht den Eishockey-Spielern sowohl eine hohe Stabilität, als auch eine besondere Wendigkeit, die sie für den Hockey-Sport benötigen. Denn Hokey-Spieler müssen in der Lage sein, schnell Anlauf zu nehmen und abrupt abbremsen zu können. Aus Schutz- und Stabilitätsgründen ragt der Schaft dieser Schuhe bis über das Fußgelenk hinaus. Allerdings endet die Kufe bereits an der Ferse, was Amateuren nicht selten zu schaffen macht. Für die Herstellung dieser Schlittschuhe werden in der Regel nur hochwertige Materialien wie Echtleder, Kevlar oder Kohlefaser verwendet – immerhin müssen sie einiges aushalten können.

Shorttrack-Spezial-Schlittschuhe

Shorttrack bezeichnet eine Spezialdisziplin des Eisschnelllaufes, bei dem es nicht auf die Zeit ankommt, sondern darauf, wer am längsten durchhält. Oftmals werden die Shorttrack-Schlittschuhe für den Sportler nach Maß gefertigt, da sie sehr leicht und gleichzeitig sehr belastbar sein müssen. Die Kufe dieser Schlittschuhe kann hier seitlich verschoben, wenn nicht sogar leicht kurvig geschnitten sein. Mit etwa 50 Zentimetern Länge und 0,9 bis 1,3 Millimetern Breite sind die Kufen sehr lang, aber auch sehr schmal verarbeitet.

Wer sich über die verschiedenen Schlittschuh-Modelle einen genaueren Überblick verschaffen will, kann sich beim Anbieter IW-Sports informieren.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Di Studio
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