Nach mehr als 14.000 Besuchern in St. Ulrich bekommt „Faszination Kathedrale“ einen neuen Ausstellungsort. Ab dem 22. September sind die Werke im Donaueinkaufszentrum zu sehen. Dort begegnet die Kunst den Menschen nicht im Museum, sondern mitten im Alltag und eröffnet damit einen ganz anderen Zugang zum Regensburger Dom.
Nach der erfolgreichen Präsentation in der Museumskirche St. Ulrich kommt die Ausstellung FASZINATION KATHEDRALE nun in neuer Form ins Donaueinkaufszentrum (DEZ). Anlässlich des 750-jährigen Jubiläums des Regensburger Doms St. Peter wird die vielbeachtete Schau damit einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht – mitten im urbanen Alltag.
Der Regensburger Dom als Inspirationsquelle
Der Dom St. Peter zählt zu den herausragenden gotischen Gotteshäusern Europas und prägt als Wahrzeichen das Stadtbild seit über 750 Jahren. Seine Architektur, seine Wirkung von Raum und Licht sowie seine spirituelle Ausstrahlung haben Künstlerinnen und Künstler über Generationen hinweg inspiriert. Die Ausstellung FASZINATION KATHEDRALE greift diese Auseinandersetzung auf und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich aktuell das Thema Kathedrale interpretiert wird.
Zeitgenössische Perspektiven und künstlerische Vielfalt
Die Präsentation vereint Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aus privaten Leihgaben, insbesondere aus der Sammlung von Msgr. Dr. Werner Schrüfer, sowie aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg. Zu sehen sind Arbeiten bekannter Künstlerinnen und Künstler wie Stefan Bircheneder, Ursula Jüngst, Gerhard Prechtl und Jörg Schemmann.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden vier junge künstlerische Positionen, die eigens für das Projekt entstanden sind: Paula Dischinger, Valentin Goppel, Tanja Riebel und Koloman Wagner. Ihre Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf zentrale Themen wie Raum, Licht und Spiritualität und übertragen die gotische Kathedrale in einen zeitgenössischen Kontext.
Von St. Ulrich ins DEZ
In den Monaten Juni bis August 2026 wurde die Ausstellung in der Museumskirche St. Ulrich mit großem Interesse von mehr als 14.000 Besucherinnen und Besuchern aufgenommen. Die Präsentation im DEZ knüpft daran an und setzt bewusst einen neuen Akzent: Kunst wird aus dem klassischen Museumsraum in einen öffentlichen, stark frequentierten Ort verlegt. Dadurch entstehen neue Zugänge für Besucherinnen und Besucher, die Kunst nicht gezielt aufsuchen, sondern ihr im Alltag begegnen.
Begleitprogramm: Kunst erleben und mitgestalten
Auch im DEZ wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm begleitet, das zum Mitmachen und Entdecken einlädt: Kurzführungen bieten vertiefte Einblicke in die Ausstellung und ihre Themen. Das Programm richtet sich bewusst an ein breites Publikum und schafft niedrigschwellige Zugänge zu Kunst und Kultur.
Überblicksführungen durch die Ausstellung
Mittwoch, 23. September, 11:00 – 11:30 Uhr
Samstag, 26. September, 11:00 – 11:30 Uhr
Montag, 28. September, 16:00–16:30 Uhr
Mittwoch, 30. September, 11:00–11:30 Uhr
Freitag, 2. Oktober, 16:00–16:30 Uhr
Die Führungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kunst im Dialog mit dem öffentlichen Raum
Mit der Präsentation im Donaueinkaufszentrum wird die Ausstellung um eine neue Perspektive erweitert: Sie zeigt, dass Kunst nicht nur im Museum, sondern auch im Alltag wirksam wird – als Impuls, als Inspiration und als Einladung, den Blick auf bekannte Orte neu zu schärfen. Die Kathedrale erscheint dabei nicht nur als historisches Bauwerk, sondern als lebendiger Resonanzraum, der bis heute künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen anregt.
Informationen auf einen Blick
Ort: Donaueinkaufszentrum DEZ, Große Ausstellungsfläche / Ebene 2, Weichser Weg 5, 93059 Regensburg
Laufzeit: 22. September bis 2. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Montag – Samstag bis 20:00 Uhr
Eintritt: frei
Eröffnung: Dienstag, 22. September 2026, 19:00 Uhr
Aktuelle Informationen unter www.kunstquartier-am-dom.de und auf Instagram @kunstquartier.am.dom. In der Museums-App (Domschatz-App) gibt es vertiefende Inhalte zu den einzelnen Ausstellungsobjekten, auch in englischer Sprache.
Kunstquartier am Dom / RNRed