Wo entstehen Lücken, Übergänge oder Zwischenräume und was kann Kunst daraus machen? Unter dem Motto „Mind the gap!“ stellt Regensburg sein Kulturjahr 2027 bewusst unter ein Thema mit vielen Deutungsmöglichkeiten. Jetzt sind Kulturschaffende, Vereine und weitere Interessierte gefragt, ihre eigenen Ideen einzubringen.
Das kulturelle Jahresthema 2027 lautet „Mind the gap!“. Nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen bei den letzten Jahresthemen lädt das Kulturreferat der Stadt Regensburg wieder Kulturakteure, Vereine, Institutionen und weitere Interessierte ein, sich mit Ideen und Projekten am neuen Jahresthema zu beteiligen und so ein abwechslungsreiches kulturelles Programm auf die Beine zu stellen.
Bis zum 8. November 2026 können beim Kulturamt Projektideen zu diesem Thema eingereicht werden. Benötigt werden eine Projektbeschreibung, in der neben dem Projektvorhaben auch der inhaltliche Bezug zum Jahresthema ausgearbeitet wird, und ein Finanzplan mit Ausgaben und Einnahmen. Die Anträge sind vorzugsweise per E-Mail an Hana Bejlková unter bejlkova.hana[at]regensburg.de zu schicken.
Künstlerische Auseinandersetzung mit „Mind the gap!“
„Mind the gap!“ – so lautet der weltweit bekannte Sicherheitshinweis der Londoner U-Bahn. Eine explizite Warnung an alle Passagiere vor der Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante. Neben dieser konkreten Bedeutung, die ikonografischen Kultstatus genießt, hat die Phrase als geflügeltes Wort eine eigene Bedeutung entwickelt. So gibt es zahlreiche politische, gesellschaftliche, kulturelle oder psychologische Interpretationen.
Das kulturelle Jahresthema 2027 möchte sich mit dem Begriff „Mind the gap!“ auf vielfältige, offene und kreative Weise künstlerisch auseinandersetzen. Neben der wörtlichen Bedeutung, die vor einem Abstand, Spalt oder Leere warnt, kann die Lücke (der Gap) als spannungsgeladener Raum der Begegnung oder als Zwischenraum interpretiert werden. Es ist ausdrücklich gewünscht, den Passus bewusst als offene Metapher zu verwenden und dabei sowohl die negativen als auch die positiven Seiten des Themas auszuloten. Dabei können unter anderem verschiedene Lücken, Leerstellen, Leerstände, ungesehene Orte, Zäsuren, Übergänge oder Schwellen in den Mittelpunkt der künstlerischen Projekte rücken.
Individuelle Beratungstermine
Bis Ende Oktober haben Kulturakteure die Möglichkeit, einen individuellen Beratungstermin mit Hana Bejlková, Koordinatorin der kulturellen Jahresthemen, auszumachen. Dieser kann entweder telefonisch oder persönlich im Kulturamt stattfinden. Für die Terminvereinbarung können sich Interessierte an Hana Bejlková telefonisch unter (0941) 507-2412 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Insbesondere den Erstantragstellerinnen und Erstantragstellern wird empfohlen, vor der Einreichung der Unterlagen Kontakt aufzunehmen und sich beraten zu lassen.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen über das kulturelle Jahresthema 2027 „Mind the gap!“ sowie Hinweise zur Antragstellung sind auf der städtischen Internetseite unter www.regensburg.de/mind-the-gap zu finden.
Stadt Regensburg / RNRed