True Crime ist längst mehr als ein Genre für Podcasts und Streamingserien. Doch wenn reale Verbrechen zum Unterhaltungsstoff werden, verschwimmen mitunter die Grenzen zwischen Aufklärung und Inszenierung. Eine neue Ausstellung in München greift diese Faszination auf und verbindet historische Kriminalfälle mit Einblicken in die Ermittlungsarbeit.
Eine fesselnde, einzigartige Installation entführt die Besucher in die Gedankenwelt der berüchtigtsten Serienmörder der Geschichte und in die Ermittlungen gegen sie. Am 18. November feiert „SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ Eröffnung in der bayerischen Landeshauptstadt München!
Die dunkle Seite der menschlichen Natur wird im Pineapple Cube anhand von Exponaten, Dokumentationen, Virtual-Reality-Erlebnissen, psychologischen Gutachten und hyperrealistischen Nachbildungen beleuchtet. Die Besucher erforschen die Wahrheit hinter den Schlagzeilen, tauchen ein in verstörende Abgründe und gewinnen Einblicke in die Arbeitsweise krimineller Persönlichkeiten. Die Ausstellung bietet eine intensive Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche.
Tickets gibt es unter www.serienkiller-ausstellung.com im Vorverkauf!
Faszination und Abgrund
Mehrfachmörder sind seit jeher ein Thema, das ein breites Spektrum an Emotionen hervorruft – von Angst und Fassungslosigkeit bis hin zu Faszination und Interesse. Als Serienmörder gelten Personen, die mindestens drei Morde begehen, wobei Täter und Opfer in der Regel keine persönliche Beziehung zueinander haben.
Das Phänomen reicht weit in die Geschichte zurück. Die Motive sind vielfältig und reichen von Gier über sexuelle Beweggründe bis hin zum Streben nach Dominanz und Macht. Die Popularität von Filmen, Serien, Podcasts und Dokumentationen, die sich mit diesen Tätern und ihren Verbrechen auseinandersetzen, ist ungebrochen.
Historische und internationale Kriminalfälle
Die Ausstellung bietet eine intensive Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche und beleuchtet Fälle von historischen Figuren bis hin zu berüchtigten Tätern des 20. Jahrhunderts wie Jeffrey Dahmer, der zwischen 1978 und 1991 in den USA mordete und später von einem Mithäftling getötet wurde. Ergänzt wird die Schau durch Fälle aus dem deutschsprachigen Raum: So wird etwa der Fall Jack Unterweger beleuchtet, der nach seiner ersten Verurteilung als „Knastpoet“ Bekanntheit erlangte und auf Initiative prominenter Unterstützer vorzeitig entlassen wurde – nur um danach innerhalb eines Jahres elf Prostituierte zu ermorden. Ebenso thematisiert wird die Geschichte von Fritz Honka, der in den 1970er Jahren in Hamburg Frauen aus dem Reeperbahnmilieu ermordete und zerstückelte.
Auf einer rund 90-minütigen Reise durch zwanzig Stationen entdecken Besucher die Menschen hinter den Monstern. Geschichte, Psychologie und kultureller Einfluss werden ebenso beleuchtet wie umstrittene Fälle, darunter Kieran Patrick Kelly. Der 1930 geborene Ire behauptete, über Jahrzehnte hinweg Dutzende Menschen in London getötet zu haben. Verurteilt wurde er letztlich nur für zwei belegte Morde. Die tatsächliche Zahl seiner Opfer ist bis heute umstritten.
Täterprofile und Ermittlungsarbeit
In einem nachgebauten Ermittlungsbüro erhalten Besucher Einblicke in die Erstellung von Täterprofilen, in Ermittlungsprozesse und in die Rolle menschlicher Intuition bei der Aufklärung komplexer Serienverbrechen.
In der Folge analysiert die Ausstellung die Persönlichkeitsprofile und Motivationsstrukturen von über zwanzig historischen Schwerverbrechern wie John Wayne Gacy („Der Killerclown“), der für die Vergewaltigung und Ermordung von 33 Jungen und jungen Männern in den Jahren 1972 bis 1978 verurteilt wurde, Ted Bundy, der zwischen 1974 und 1978 in den Bundesstaaten Washington, Utah, Colorado, Oregon, Idaho und Florida mindestens dreißig junge Frauen und Mädchen um ihr Leben brachte, und Jeffrey Dahmer, der zahlreiche Morde an jungen Männern und Jugendlichen verübte.
Eigens gestaltete Räume mit Profiltafeln, Tatortrekonstruktionen und Repliken von persönlichen Gegenständen bieten einen beklemmenden Einblick in die Psyche dieser Täter.
True Crime zwischen Popkultur und Virtual Reality
In einer separaten Galerie können Popkultur-Enthusiasten entdecken, wie Bücher, Theaterstücke, Filme und Serien die Faszination für das Böse im Menschen widerspiegeln. Die Ausstellung zeigt, wie die Medien die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verwischen, indem sie Kriminelle zu abschreckenden Figuren oder unvergesslichen Bösewichten stilisieren.
„SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ bietet ein einzigartiges Virtual-Reality-Erlebnis (VR), das modernste Technologie nutzt, um Besucher in die Rolle der Fahnder zu versetzen. Vom Einsatzbüro, umgeben von Akten und Kollegen, bis zur direkten Konfrontation mit dem Täter – in der immersiven VR-Umgebung wird die Investigation hautnah miterlebt. Auf einem schmalen Grat zwischen Entsetzen und Entschlossenheit können Besucher die täglichen Herausforderungen der Ermittler im Kampf für Gerechtigkeit nachempfinden.
Anhand von Dokumentarfilmen, Videoaufnahmen, Interviews und Fallakten untersucht die Ausstellung die Psyche von Serienmördern und die Umstände, die zu ihren grausamen Taten führten. Trotz der düsteren Thematik bietet die Ausstellung auch Raum, den Opfern zu gedenken, und ermutigt die Besucher, sich für den Schutz von gefährdeten Personen einzusetzen.
„Wir haben erlebt, wie immersive Erlebnisse die Art und Weise verändert haben, wie Menschen Geschichte, Wissenschaft, Kunst und Popkultur erleben. Mit dieser Eröffnung in Köln tauchen wir in eines der populärsten Phänomene unserer Zeit ein: True Crime – ein Thema, das tief in der menschlichen Natur und im Erzählen der Geschichte verwurzelt ist. Diese neue Ausstellung ist ein Muss für alle, die sich für die Psychologie von Serienmördern und die Ermittlungen, die ihre Verbrechen aufgedeckt haben, interessieren“, so John Zaller, Creative Director bei Exhibition Hub, dem Produzenten hinter der Schau.
Veranstalter und Produzenten
Veranstalter: COFO Entertainment, Passau
COFO Entertainment zählt zu den führenden Veranstaltern im deutschsprachigen Raum und ist seit 2013 auch im internationalen Ausstellungsgeschäft tätig. Zum Portfolio gehören unter anderem „Körperwelten“, „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ sowie die Erlebnisformate „Van Gogh – The Immersive Experience“ und „Titanic: Eine Immersive Reise“. Auch die von Oliver Forster produzierten Banksy-Ausstellungen „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ und „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ zählen zu den erfolgreichen Projekten des Unternehmens. Weitere Informationen gibt es unter www.cofo.de.
Co-Veranstalter: Semmel Exhibitions, Bayreuth
Semmel Exhibitions ist Teil des Live-Entertainment-Unternehmens Semmel Concerts und veranstaltet internationale Ausstellungen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Zum Portfolio gehören unter anderem „Tutanchamun: Sein Grab und seine Schätze“, „MARVEL: Universe of Super Heroes“ und „Disney100: The Exhibition“. Weitere Informationen gibt es unter www.semmel.de.
Produzent: Exhibition Hub, Brüssel
Exhibition Hub entwickelt und veranstaltet seit 2015 Ausstellungen weltweit. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als 350 Edutainment-Erlebnisse in über 70 Städten realisiert und damit mehr als 45 Millionen Besucher erreicht. Zu den Produktionen zählen unter anderem „Van Gogh – The Immersive Experience“, „Titanic: Eine immersive Reise“, „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ und „Dinos Alive“.
Tickets, Öffnungszeiten und Zugang
Um die Besucherströme optimal lenken zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist dabei zeitlich unbegrenzt.
Wer flexibel bleiben oder Tickets ohne zeitliche Bindung verschenken möchte, für den sind sogenannte Flex-/Geschenktickets die richtige Alternative. Mit ihnen ist je nach Ticketart der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Monats oder sogar während der gesamten Ausstellungsdauer ohne Vorreservierung oder Uhrzeitbindung jederzeit möglich, die Verweildauer ist zeitlich unbegrenzt. Diese Tickets sind nur in begrenzter Anzahl verfügbar und eignen sich besonders als Geschenk für jeden Anlass.
Tickets ab 20 Euro können unter www.serienkiller-ausstellung.com erworben werden und sind auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie ab Ausstellungsbeginn an der Tageskasse erhältlich. Im Ticketpreis inbegriffen ist eine umfangreiche und informative Audio-Führung, die die Besucher ganz einfach auf ihren Smartphones abrufen können.
Der Zutritt zur Ausstellung ist nur Personen ab 16 Jahren gestattet. Die Ausstellung enthält verstörende Inhalte.
Die Texte sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Die Ausstellung ist rollstuhlgerecht.
Ausstellungsinformationen im Überblick
- Ausstellung: „SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“
- Beginn: Ab 18. November 2026
- Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 11 bis 19 Uhr, Freitag von 11 bis 20 Uhr, Samstag von 10 bis 20 Uhr, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr
- Ort: Pineapple Cube, Arnulfstraße 195, 80634 München
- Tickets: www.serienkiller-ausstellung.com, bekannte Vorverkaufsstellen und ab Ausstellungsbeginn an der Tageskasse
COFO Entertainment GmbH & Co.KG / RNRed