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Einmal im Monat bietet das Kunstforum Ostdeutsche Galerie eine Führung durch die Dauerausstellung an, wobei der Fokus jedes Mal auf ein anderes Thema gerichtet ist. Am Sonntag, den 23. November um 14 Uhr, wird die Dauerausstellung unter dem Blickwinkel "Der Mensch im Bild und das Bild vom Menschen" betrachtet.

Die Dauerausstellung des Museums umfasst etwa 170 Werke, welche die gesamte Kunstgeschichte von der Romantik bis zur Gegenwart durchstreifen. Vertreten sind unter anderem Künstler wie Lovis Corinth, Conrad Felixmüller, Käthe Kollwitz, Anselm Kiefer, Max Pechstein und Katharina Sieverding.

Am Sonntag wird die Ausstellung unter dem Motto "Der Mensch im Bild und das Bild vom Menschen" betrachtet: In Nachfolge der barocken Tradition diente die Figur insbesondere in der Landschafts- und Architekturmalerei des 19. Jahrhunderts oft als Staffage. Menschen und Tiere waren belebende Elemente im Bild und wurden als Maßstab verwendet, um die Proportionen in der Darstellung zu verdeutlichen. Beispiele dazu finden sich in den ersten beiden Räumen der Dauerausstellung, durch welche die Kunsthistorikerin Martina Höhme führen wird.

Der angrenzende Raum behandelt das Thema der Porträtmalerei. Schwerpunkt liegt hier auf der Erfassung der individuellen Züge und deren zeitgemäße Stilisierung. Über das expressionistische Menschenbild schlägt Höhme dann den Bogen bis zu der Arbeit Kontinentalkern XXXV (1983/93) von Katharina Sieverding, in der die Künstlerin ihr eigenes Selbstporträt einsetzte. Ihr Werk verliert durch eine Anzahl optischer Verfremdungseffekte an Individualität und wird so zu einem Typus.

Die Führung beginnt um 14 Uhr, die Teilnahme kostet, neben dem Eintritt ins Museum (6 Euro/4 Euro ermäßigt), 2 Euro.


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Foto: Kunstforum Ostdeutsche Galerie

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