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Bereits zum achten Mal feiern dieses Jahr Regensburgerinnen und Regensburger von Jung bis Alt ein interkulturelles Fest für Toleranz und Demokratie am Grieser Spitz, dem sogenannten „Rockzipfel“.

Am Samstag, den 13. Juni 2015 und Sonntag, 14. Juni 2015, ist es wieder soweit: Nach einem einmaligen Intermezzo im Stadtpark letztes Jahr kehrt das Fest wieder an seinen angestammten Platz zurück, den Grieser Spitz. Dem Ort, an dem die NPD 2006 ihren Bayerntag abhielt und an dem die Stadt seitdem jährlich mit dem Bunten Wochenende ein Zeichen für eine tolerante und bunte Stadtgesellschaft setzt.

Das Bunte Wochenende ist seit seiner Entstehung kein kommerzielles Fest. Stattdessen wird bürgerschaftliches Engagement groß geschrieben: Alle Einzelkünstler, Gruppen und Vereine bringen sich ehrenamtlich ein.

Menschen unterschiedlicher Herkunft, aus zahlreichen Kulturkreisen und mit vielfältigem religiösen Hintergrund treten gemeinsam für Werte wie Solidarität, Achtung der Mitmenschen, Toleranz und Demokratie ein. Sie bringen damit zum Ausdruck: In Regensburg haben rechtsextremistische Gruppen und ausgrenzende Weltanschauungen keinen Platz!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie und des Amtes für kommunale Jugendarbeit, als gemeinsame Veranstalter, bedanken sich deshalb schon im Voraus sehr herzlich bei allen Mitwirkenden für die große Unterstützung.

Das Programm:

Am Samstag, den 13. Juni 2015, beginnt der Jugendkulturtag um 15 Uhr mit folgenden Bands:

• Take off your shirts (Alternative Rock)

• Aber Hallo! (Indie & Pop-Punk)

• Taktattackers (Hip Hop)

• The Prosecution (Ska-Punk-Rock)

• Dub á la Pub (Reggae)

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wird gemeinsam mit Bürgermeisterin Gertud Maltz-Schwarzfischer die Eröffnung am Samstag, 13. Juni um 15 Uhr vornehmen. Dies ist ihm dieses Mal ein besonderes Anliegen, da das Bunte Wochenende heuer unter dem Thema „Flucht“ steht und er sich sehr für eine Willkommenskultur für unschuldig in Not geratene Mitmenschen einsetzt.

Am Sonntag, den 14. Juni 2015, findet von 14 Uhr bis 18 Uhr das traditionelle Familienfest mit einem abwechslungsreichen Bühnen- und Mitmachprogramm statt. Dies wird ebenfalls gemeinsam von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer eröffnet. Anschließend steigen Luftballons in die Höhe.

Nach dem offiziellen Teil unterhalten zahlreiche kleine und große Künstler unterschiedlicher Kulturen mit Rock´n´Roll, Hip Hop, Bauchtanz und Percussion. Aber auch Cheerleader, Rope-Skipper und Breakdancer sind dabei.

Zu den bekannten Angeboten des Rahmenprogramms gehören der Erlebnisparcours der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt, die allseits beliebte Rollenrutsche, der Spielbus und die Bumping Balls. Zum ersten Mal ist der Parcours Regensburg e.V. mit einem mobilen Gerüst dabei. Für die Kleinen wird es Kinderschminken und eine Hüpfburg geben, auf der sie sich austoben können. Beim Basteln von Talismanen und Papierbooten können sie ihre Kreativität unter Beweis stellen.

An beiden Tagen erfahren Besucherinnen und Besucher an Informationsständen verschiedener Organisationen Wissenswertes und Hintergründe zu den Themen „Toleranz“, „Demokratie“ und „Rechtsextremismus“. Dazu gehören der Donaustrudel, Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage, BI Asyl, Keine Bedienung für Nazis e.V., das Regensburger Flüchtlingsforum, Freundeskreis Israel in Regensburg e.V., Campusasyl, der Kinderschutzbund und Amnesty International.

Zum Thema „Flucht“ gibt es im Zirkuszelt besondere Veranstaltungen. Zum einen kann man an beiden Tagen ein „Real-Life-Game“ namens EXIT Regensburg zum Thema „Flucht“ spielen und sich auf den Fluchtweg nach Europa begeben. Entwickelt wurde dieses Spiel von Schülerinnen und Schülern aus Regensburg zusammen mit Studenten und Studentinnen der OTH Regensburg. Zum anderen werden am Samstag ab 18 Uhr drei Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft über ihre eigene Flucht berichten. In einem moderierten Gespräch erzählen mehrere Flüchtlinge, warum sie fliehen mussten, was sie auf ihrem Weg erlebten, und wie es ihnen hier erging. Es wird auch die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen. „Jeder von ihnen wird seine eigene Geschichte erzählen“, so Bürgermeisterin Gertrud Malz-Schwarzfischer.

Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Die Bandbreite der kulinarischen Genüsse beginnt mit vietnamesischen, rumänischen und afrikanischen Spezialitäten und endet längst nicht bei den süßen Speisen der Creperie.

„Wir sind eine Stadt, die zunehmend bunter, toleranter, internationaler und geschlossener gegen rechts wird“, stellt Oberbürgermeister Wolbergs heraus.






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