Das Regensburger Stadttheater wird zum sechsten Staatstheater in Bayern ernannt - Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer und Finanzminister Füracker sind stolz auf Regensburg und freuen sich auf den Festakt am Freitag, den 08. Mai 2026.
„Der Spielzeit-Frühling 2026 am Theater Regensburg ist künstlerisch und kulturpolitisch ein Fest: ‚Bestes Opernhaus‘, 40. Bayerische Theatertage und mit einem Festakt am 8. Mai hebt sich der Vorhang für unser sechstes Staatstheater in Bayern“, betont Kunstminister Markus Blume am Mittwoch, den 18. Februar 2026 in München. Blume ergänzt, dass das, was 2023 mit einer klaren Vision begonnen hat, nun Wirklichkeit wird: Der Festakt ist die Premiere eines neuen Akts bayerischer Theatergeschichte und die verdiente Würdigung für ein Haus, das mit künstlerischer Qualität, Mut und Innovationskraft begeistert. Blume erklärt, dass die jüngsten Auszeichnungen zeigen, dass Regensburg längst auf den großen Bühnen angekommen ist. Der internationale OPER! AWARD als ‚Bestes Opernhaus‘ bestätige eindrucksvoll: Regensburg spiele in der ersten Liga – mit Strahlkraft von Ostbayern in die Welt.
Albert Füracker über die Planung
„Im Sommer 2023 haben wir die Eckpunkte festgelegt – nun heißt es am 8. Mai 2026: ‚Vorhang auf für das neue Staatstheater Regensburg‘! Schon heute ist Regensburg ein kultureller Leuchtturm in Bayern – das neue Staatstheater ist ein weiterer großer Gewinn für das kulturelle Leben in der Hauptstadt der Oberpfalz und ganz Ostbayern. Wir dürfen uns auf viele spannende und inspirierende Aufführungen freuen – seien Sie gespannt!“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
Regensburg als Standort für Kultur
Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer dazu: „Die Aufnahme in den Kreis der Staatstheater ist ein Ritterschlag für unser Theater und eine verdiente Würdigung für die hervorragende Arbeit, die hier seit vielen Jahren auf und hinter der Bühne geleistet wird. Sie kommt nicht nur den überaus zahlreichen theaterbegeisterten Regensburgerinnen und Regensburgern zugute, sondern stärkt die Bedeutung unserer Stadt als attraktiver Standort für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Regensburg ist seit jeher eine Theaterstadt – und mit dem neuen Staatstheater bestens für die Zukunft aufgestellt!“
Erfolg für Regensburg
Intendant Sebastian Ritschel und Kaufmännischer Direktor Dr. Matthias Schloderer: „Am 8. Mai wird in Regensburg Geschichte geschrieben. Die
Transformation des bisherigen Stadttheaters zum Staatstheater ist ein riesiger Erfolg für alle, die das Haus geprägt haben und derzeit prägen. Wir danken dem Freistaat Bayern für die signifikante Steigerung der Förderung und das große Vertrauen in die künstlerische Kraft unseres Theaters, das den Titel Staatstheater mit Stolz und Verantwortung tragen wird.“
Feierliche Eröffnung des Staatstheaters
Das Theater Regensburg zählt zu den größten kommunalen Mehrspartenhäusern Bayerns mit eigenen Ensembles für Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Junges Theater sowie mit eigenem Philharmonischen Orchester und Opernchor. In einem mehrjährigen gemeinsamen Prozess von Freistaat Bayern und Stadt Regensburg wurde die Weiterentwicklung zum Staatstheater vorbereitet und umgesetzt. Damit verbunden ist die weitere sukzessive Anhebung der staatlichen Förderquote bis hin zur paritätischen Finanzierung durch Freistaat und Stadt Regensburg. Mit einem Festakt am 8. Mai wird das Theater offiziell in ein Staatstheater umgewandelt. Zugleich werden an diesem Tag die 40. Bayerischen Theatertage feierlich eröffnet.
Zukünftig sieben Staatstheater in Bayern
Bayerische Staatstheater sind derzeit die traditionellen Münchner Häuser – Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsschauspiel (Residenztheater) und das Staatstheater am Gärtnerplatz – sowie die Staatstheater Nürnberg und Augsburg. Der Prozess zur Entwicklung des Mainfranken Theaters Würzburg zu einem Staatstheater wurde 2019 in Gang gesetzt. Mit dem Staatstheater Regensburg wird die bayerische Staatstheaterlandschaft um einen strahlkräftigen Leuchtturm für Ostbayern bereichert.
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst / RNRed