Ein neuer Sammelband beleuchtet die Rolle von Hospitälern als soziale, politische und kulturelle Institutionen vom frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Internationale Beiträge zeigen, wie eng Fürsorge, Kontrolle und gesellschaftlicher Wandel miteinander verknüpft sind.
Als Einrichtungen der Armen- und Krankenpflege, der sozialen Kontrolle und der städtischen Repräsentation können Hospitäler sowohl als Spiegel als auch als Motor gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen gelten. Ein internationales AutorInnenteam befasst sich im neuesten Band der „Studien zur Geschichte des Spital-, Wohlfahrts- und Gesundheitswesens“ mit den Strukturen und verschiedenen Funktionen von Hospitälern in der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Behandelt werden Beispiele u.a. aus Fürth, dem Ruhrrevier, Brüssel, Dresden, Lissabon, Liège, Ungarn, Algerien und Regensburg.
Buchpräsentation in Regensburg
Das Archiv der St. Katharinenspitalstiftung und der Verlag Friedrich Pustet laden herzlich ein zur Präsentation der Neuerscheinung „Plurale Hospitalgeschichte(n). Caritas, Resilienz und Transformation in der longue durée“, herausgegeben von Kathrin Pindl und Jenny Oesterle-El Nabbout, am Montag, den 18. Mai, ab 17:30 Uhr im Ulrich-Obser-Saal des Schreiberhauses, St. Katharinenplatz 5, 93059 Regensburg. Um Anmeldung bis Mittwoch, den 14. Mai, via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Zum Inhalt des Bandes
„Plurale Hospitalgeschichte(n). Caritas, Resilienz und Transformation in der longue durée“ umfasst 352 Seiten mit 50 Abbildungen und ist im Verlag Friedrich Pustet erschienen. Erhältlich ist der Band für 39 Euro im Buchhandel sowie direkt beim Verlag.
Verlag Friedrich Pustet / RNRed