section_topline
+49 (0)941 59 56 08-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component

Michael Glickstein ist Jude und Sympathisant der NSDAP.
Um der neu anbrechenden Zeit zu Beginn des Jahres 1933 zu huldigen, möchte er unbedingt zum Fackelzug der Nationalsozialisten am 30. Januar. 86 Jahre nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler warnt der Kinofilm „Das letzte Mahl“ vor der Gefahr der geschichtlichen Wiederholung und appelliert zugleich an die Pflicht, zu erinnern anstatt zu vergessen.

Von der Nazi-Propaganda infiziert und für seine gefährliche Ideologie kämpfend, bricht Michael, gespielt von Patrick Mölleken, schließlich mit der eigenen Familie und stürzt in seinen späteren Untergang. Das Historiendrama unter der Regie von Florian Frerichs ist namhaft besetzt. Neben Mölleken als Sohn der etablierten Berliner Kaufmanns-Familie sind u.a. Bruno Eyron, Michael Degen, Bela B., Sharon Brauner und Sandra von Ruffin zu sehen.

Die emotionale Weltpremiere erlebte „Das letzte Mahl“ auf dem Los Angeles Jewish Film Festival im Kreise Holocaust-Überlebender. Es folgten Screenings auf dem Festival Internacional de Cinema Social de Catalunya mit dem „Sonderpreis der Jury“, dem Washington JFF, dem JFBB in Berlin, den renommierten jüdischen Filmfestivals in Sydney & Melbourne sowie in Warschau. Zuletzt gewann der Film auf dem Budapest Jewish and Israeli Film Festival den Publikumspreis.

Mit „Das letzte Mahl“ handelt es sich für Patrick Mölleken um ein weiteres NS-Projekt nach historischen (Kriegs-)Filmen wie „Judengasse“, „Rommel“, „Zersplitterte Nacht – 9. November 1938“ oder „Eine gute Geschichte“. Für die umfangreiche Vorbereitung auf diese herausfordernden Rollen kann der 25-Jährige auch immer auf seine Großmutter zählen. Als Zeitzeugin und Tochter eines angesehenen Düsseldorfer Stahlkonstrukteurs, der seine jüdischen Angestellten trotz drohender Sanktionen zu schützen versuchte, kann sie ihm direkte Einblicke geben.

Kinostart von „Das letzte Mahl“ ist der 30. Januar 2019, auf den Tag genau 86 Jahre nachdem Reichspräsident Paul von Hindenburg den NSDAP-Vorsitzenden Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | © Andrea Hansen / Warnuts Entertainment

Fragen oder Anregungen?

Sie haben Fragen oder möchten einen direkt mit uns in Kontakt treten? Gerne rufen wir Sie zurück: füllen Sie unser Kontaktformular aus, wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

filterVERLAG | Regensburger Nachrichten
    section_breadcrumbs
    footer