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Seit wenigen Wochen gibt es im Straubinger Gäubodenmuseum eine Sonderausstellung zum römischen Donauhafen der Stadt zu sehen. Die Ausstellung dokumentiert dabei eindrucksvoll die Bedeutung des Hafens.

Häfen sind Dreh- und Angelpunkte der antiken Infrastruktur: Dort wurden die meisten Güter umgesetzt. In Amphoren wurden Datteln und Feigen aus dem Nahen Osten importiert, Fischsaucen und Olivenöl aus Südspanien, eingelegte Oliven aus Oberitalien und Wein aus Frankreich. Der im Straubinger Hafen nachgewiesene Pfeffer stammt aus Hinterindien. Keramik importierte man aus Frankreich und vom Rhein, Glas auch aus Oberitalien. Mit diesen Straubinger Beispielen wird in der Ausstellung die Globalisierung der römischen Welt deutlich. Der 1986 entdeckte römische Hafen, der bis ins Mittelalter hinein existierte, lag an der Mündung des Allachbachs in einen Donaualtarm. Länden und Piers wurden ergraben.

Nachbauten von Lastkähnen und Torsionsgeschützen

Welche Fahrzeuge waren im römischen Donauhafen präsent? Prof. Dr. Christoph Schäfer von der Universität war am Bau und an der Erprobung von vier Schiffen beteiligt, von denen drei auf der Donau bei Straubing im Einsatz gewesen sein müssen, eines auf der unteren Donau. Modelle dieser Fahrzeuge, darunter zwei Militärschiffe, die in Oberstimm bei Ingolstadt und Mainz ausgegraben worden sind, und ein Prahm / Lastkahn aus Bevaix am Lac de Neuchâtel in der Schweiz, Mainz. Ein Nachbau dieses Prahms im Maßstab 1:2 kann im Innenhof des Gäubodenmuseums besichtigt werden.

Der letzte Teil der Ausstellung findet seine Verbindung zu den Schiffen über das Thema „Experimentelle Archäologie“. Es werden Nachbauten von drei unterschiedlichen antiken Torsionsgeschützen gezeigt, die an verschiedenen Universitäten in Zusammenarbeit mit Schulen als gemeinsames Projekt entstanden sind. Diese Hightech-Waffen führen die Möglichkeiten der antiken Technik vor Augen. Ergänzt werden Sie um militärische Ausrüstungsgegenstände, die aus den Straubinger Kastellen stammen.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Gäubodenmuseum

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