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Der Regensburger Dom lädt im Rahmen der Orgelkonzerte erneut zu einem Klangerlebnis der besonderen Art ein: Am Mittwoch, 19. Juni gibt es im Dom St. Peter englische, amerikanische und französische Kathedralmusik zu hören. Diesmal präsentiert vom Tastenvirtuosen Thomas Lennartz aus Leipzig.
 
Thomas Lennartz ist Professor für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Er interpretiert ein Arrangement für Orgel des Orchesterstücks Crown Imperial von Sir William Waltons (1902–1983), eine Setzung für Orgel von Chanson de nuit (Nachtlied) und Chanson de matin (Morgenlied) von Sir Edward Elgar (1857–1934), John Weavers (* 1935) Toccata und ein Andantino des walisischen Komponisten Robert Jones (* 1945). Alexandre Guilmants (1837–1911) Choral et Fugue aus dessen Sonate Nr. 5 c-Moll, Pierre Cochereaus (1924–1984) Berceuse à la memoire de Louis Vierne und das grandiose und rhythmisch mitreißende Finale aus der Sinfonie Nr. 2 D-Dur von Charles-Marie Widors (1844–1937) schließlich, sind nur auf einer Kathedralorgel darstellbar. Eine Improvisation beschließt das Konzert.

Eine Biografie ganz im Zeichen der Orgel

Thomas Lennartz studierte Orgel, Kirchenmusik, Schulmusik und Germanistik in Hannover, Köln und Leipzig sowie Orgelimprovisation am Conservatoire in Paris und schloss seine Studien „mit Auszeichnung“ mit der Kirchenmusik-A-Prüfung, dem Konzertexamen im Fach Orgel und dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Wichtige Lehrer waren Ullrich Bremsteller, Arvid Gast, Thierry Escaich und Loïc Mallié, Meisterkurse bei Wolfgang Seifen, Daniel Roth, Olivier Latry, Ton Koopmann, Ewald Koimann u.a. ergänzten seine Ausbildung. Lennartz war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und konnte sich bei mehreren Wettbewerben auszeichnen, so beim Wettbewerb des Fugato-Festivals Bad Homburg, wo ihm der 1. Preis und Publikumspreis zuerkannt wurde, beim Hermann-Schröder-Wettbewerb, beim Wettbewerb für Orgelimprovisation im Gottesdienst und bei den internationalen Wettbewerben für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd, Saarbrücken Orgues sans frontières und St. Albans / England.

Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Regionalkantor an der Basilika St. Martin in Bingen am Rhein und als Lehrbeauftragter im Fach Orgel an der Musikhochschule in Mannheim wurde Lennartz 2008 zum Domorganisten an der Kathedrale Ss. Trinitatis (ehem. Hofkirche) in Dresden ernannt, 2009 übernahm er einen Lehrauftrag an der Dresdner Hochschule für Kirchenmusik. Seit 2014 ist Lennartz Professor für Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Thomas Lennartz geht einer ausgedehnten Konzerttätigkeit nach, die ihn bislang an viele bedeutende Instrumente in Deutschland, mehreren Ländern Europas, in die USA und nach Japan führte.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Michael Baudisch

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