Sommer, Sonne, Sonnenbrand


Heiß, heiß, Baby! Endlich ist der Sommer wieder da. Höchste Zeit, unsere Haut auf die Temperaturen einzustimmen! Für Freiluftvergnügungen wie Radausflüge, Jogging oder Schwimmbadspaß, gehören Sonnencremes mittlerweile selbstverständlich zum wichtigen Schutz gegen Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung und Hautkrebsrisiken. Wer seine Haut auf die Sonne vorbereiten will, sollte sie neben Cremes & Co mit antioxidativen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Denn Antioxidantien dienen als Radikalenfänger und machen die Haut weniger anfällig für Sonnenschäden.

Sonnenstress vermeiden
Ultraviolette Strahlen des Sonnenlichts aktivieren die Atmung, regen Durchblutung, Stoffwechsel und Drüsentätigkeit an. Und in Maßen stimulieren sie die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen. Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt. Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird außerdem Vitamin D gebildet. Auch die Seele kommt bei der Sonne nicht zu kurz: Vermehrte Hormonausschüttungen sorgen für gute Laune, entspannen uns und fördern die Lebensfreude. ABER: Jedes Sonnenbad bedeutet Stress – sowohl für das Immunsystem als auch für die Haut. Bei intensiver Sonnenbestrahlung entstehen sogenannte freie Radikale, die den Zellen eine vorzeitige Alterung bescheren. Passen Sie den Sonnenschutz deswegen immer Ihrem Hauttyp an (je heller die Haut, desto höher der Sonnenschutzfaktor). Ist der Sonnenbrand aber einmal passiert, heißt es: schnell handeln und die betroffenen Hautstellen mit einer kühlenden Lotion oder einem Spray versorgen. Denn wenn die Haut spannt, juckt, gerötet oder gereizt ist, braucht sie Feuchtigkeit und vor allem eine Sonnenpause.

Unterstützung der Haut durch Vitamine und Mineralstoffe
Generell unterstützen Vitamine die Haut. Die Vitamine C und E, Beta-Carotin, aber auch die Spurenelemente Selen und Zink sind natürliche Substanzen, die als Antioxidantien bezeichnet werden. Diese haben nicht nur für alle Körperzellen positive Auswirkungen, sondern auch für die Haut. Vitamin A, wie es zum Beispiel in Milchprodukten, Karotten oder Fisch vorkommt, ist wichtig für den Prozess der Hauterneuerung und dient damit dem gesunden Hautbild. Auch die Vitamine E und B spielen bei der Regeneration der Hautzellen eine unterstützende Rolle. Sie können über Vollkornprodukte, Milch und Gemüse aufgenommen werden. Vitamin C hilft bei der Feuchtigkeitsbalance der Haut. Die Spurenelemente Kalzium, Zink und Magnesium sind wichtige Helfer für gesunde Haut. Sie sind durch die normale Ernährung mit Gemüse, Getreide, Fleisch und Milcherzeugnissen abgedeckt.

Pflegespaß für Wasserratten
Endlich Freibadsaison – die Chance, schon früh morgens schwimmend Bahnen zu ziehen oder planschend den Feierabend zu genießen. Wasser ist Lebenselixier. Doch so widersprüchlich das klingen mag, es trocknet unsere Haut aus. Wasser lässt die Haut aufquellen, löst wichtige Fette heraus und trocknet die Hautoberfläche aus. Nach dem Wasserspaß ist es deshalb empfehlenswert, Chlorrückstände gründlich abzuspülen, denn dieser übliche Wasserzusatz dient zwar weitgehend der Hygiene im Schwimmbad, kann aber an Haut, Kopfhaut und Haaren zu Reizungen führen. Treffen Sonne und Chlor- oder Salzwasser auf der Haut aufeinander, kann sie stark austrocknen und spannen. Eine kurze, kalte Dusche nach dem Bad befreit von Chlor und Salz, verbessert dazu noch die Durchblutung und strafft die Haut. Zweckdienlich ist die Verwendung eines Duschgels mit einem PH-Wert von 5,5. Dieser Wert entspricht dem natürlichen Säurewert der Haut.

Abtrocknen: Sowohl für die Haut als auch für die Haare ist ein zu kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch nachteilig. Schonender ist ein sanftes Trockentupfen. Anschließend kommt der wichtigste Teil der Hautpflege nach dem Schwimmen: das Eincremen.

Schattenplätze und Kleidung für den Sommer
Auch mittels geeigneter Kleidung kann man sich vor gefährlichen Sonnenstrahlen schützen. Sorgen Sie dafür, dass ihre Haut so gut wie möglich bedeckt ist. Man kann sogar luftige Kleidung mit eingebautem UV-Schutz kaufen. Wenn möglich suchen Sie schattige Plätze auf, um die Haut zu schützen. Der Aufenthalt in der Sonne ist zwischen 10 Uhr und 15 Uhr am gefährlichsten, da dann die Sonne am intensivsten scheint.

Sommerpickel vermeiden
Erhöhte Schweißbildung und stärkere Talgbildung führen unmittelbar zur Verstopfung der Poren. Deshalb ist es unerlässlich, als Teil der Hautpflege die Haut gründlich zu reinigen. Dadurch werden auch Hautunreinheiten vorgebeugt. Zur Reinigung können auch Mittel mit Eukalyptus oder Mentholextrakten verwendet werden, dies hält die Poren rein und hat auch einen erfrischenden Effekt. Pflegemittel sollten wenig Fett enthalten, und eine wöchentliche tiefenreinigende Maske sowie ein Peeling können helfen, die Haut vor unschönen Pickel zu bewahren.

Viel trinken für schöne Haut
Insbesondere bei heißen Temperaturen im Sommer trocknet der Körper schneller aus, und die Haut leidet darunter. Idealerweise trinkt man im Sommer täglich etwa zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Die Flüssigkeit sorgt für eine gesunde und elastische Haut.

Heißes Duschen vermeiden
Allzu heißes Wasser erhöht den Feuchtigkeitsverlust der Haut. Besser sind lauwarme und kurze Duschen im Sommer. Kälteres Wasser sorgt zudem dafür, dass sich die Durchblutung verbessert und die Haut straffer wird. Idealerweise verwendet man eine Dusch-Bodymilk oder eine feuchtigkeitsspendende Cremedusche. Beide enthalten Creme und wirken so dem Austrocknen der Haut während des Duschvorgangs entgegen.

Hautpflege für Kinder im Sommer
Kinder bekommen leichter einen Sonnenbrand als Erwachsene. Deshalb ist es wichtig, stets auf ausreichenden Sonnenschutz bei allen Aufenthalten im Freien zu achten. Wer nämlich in den Bergen, am hellen Sandstrand oder in der Nähe von reflektierendem Wasser unterwegs ist, sollte unbedingt zu hohem LSF greifen, da die UV-Belastung dort besonders hoch ist. Während für Erwachsene grundsätzlich ein Sonnenschutz ab LSF 20 gilt, sollten Kinder dagegen bei mindestens LSF 30 starten.

SONNENSCHUTZ – aber bitte richtig!
Ob man nun eine Creme, Milch, ein Gel oder Öl verwendet, ist reine Geschmackssache und eine Frage, was der eigenen Haut am besten tut. Eine Sonnenmilch hat im Gegensatz zur Creme einen höheren Wasser- als Fettanteil. Sie lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Sprays sind ideal, um auch schwierige Partien zu erreichen. Wer im Gesicht zu öliger Haut neigt, ist mit leichten, mattierenden Gel-Texturen gut beraten.

UVA & UVB
Frei nach dem Motto „Wer A sagt, muss auch B sagen“ sollte die Creme einen Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlung besitzen. UVA-Strahlungen sind für die frühzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich, der schmerzhafte Sonnenbrand wird allerdings von UVB-Strahlen verursacht. Im Gegensatz zu UVB-Strahlen sind UVA-Strahlen das ganze Jahr über gleich stark und dringen tiefer in die Haut ein. Deshalb sind sie nicht nur echte Kollagenkiller, sondern auch für Hautkrebs verantwortlich. Schützen Sie sich unbedingt vor beiden Strahlungen, da diese über einen längeren Zeitraum Hautkrebs verursachen können.

Lichtschutzfaktor (LSF) oder Sun Protection Factor (SPF)
Der richtige Lichtschutzfaktor für die Haut richtet sich danach, welcher Hauttyp man ist und wie lange man in der Sonne bleiben möchte. Ein hoher LSF von 30 oder 50 ist auf alle Fälle bei einer längeren Verweildauer im Freien angeraten. Generell gilt: Multiplizieren Sie den Lichtschutzfaktor Ihrer Creme mit der Eigenschutzzeit. Das Ergebnis ist die Zeit, die Sie sorglos in der Sonne verbringen können. Ein Beispiel: LSF 50 x 10 Minuten = 500 Minuten Sonnenzeit. Erfolgsrezept für sicheren Sonnenschutz: Für einen optimalen Abschirmdienst werden ca. 5 Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper benötigt, außerdem sollte man ca. alle zwei Stunden nachcremen.

Auch Sonnencremes werden schlecht
Riecht merkwürdig, sieht komisch aus? Abgelaufene Cremes schützen nicht mehr ausreichend vor der Sonne, sind weniger wasserfest und können sogar allergische Reaktionen und Hautkrankheiten auslösen. Achte bei chemischen Sonnencremes auf Farbe und Geruch: Hat die einstmals weiße Farbe nun einen Gelbstich und riecht komisch, sollte sie dringend entsorgt werden. Bei mineralischen Cremes verändert sich zuerst die Konsistenz, da sich beispielsweise das Zinkoxid am Boden ablagert. Die meisten Produkte halten jedoch ein bis zwei Jahre.

Mineralischer vs. chemischer UV-Schutz
Eine mineralische Sonnencreme verfügt über natürliche weiße Farbpigmente aus Zinkoxid oder Titanoxid und funktioniert wie eine Art Strahlen-Schutzschild. Diese Creme schützt sofort nach dem Auftragen, ist aber meist nicht wasserfest und hinterlässt oft einen weißen Film auf der Haut. Die Alternative sind chemische Sonnencremes, die eine halbe Stunde zum Einziehen brauchen, wasserfest sind und zusätzlich hautpflegende Substanzen enthalten. Chemische Filter absorbieren UV-Strahlen und wandeln sie auf der Haut in andere Energieformen wie Wärme um. Damit kann die Strahlung dem Gewebe nicht mehr so viel Schaden zufügen.

Neue intelligente Sonnenschutzmittel erhöhen ihren Lichtschutzfaktor beim Kontakt mit Wasser. Grund dafür ist ein Ionic-Mineral-Sensor, der dafür sorgt, dass sich negativ geladene Ionen der UV-Filter und die positiv geladenen Ionen in Wasser und Schweiß auf der Haut miteinander verbinden.

Die verschiedenen Hauttypen:

Hauttyp 1

sehr helle Haut, oft Sonnenbrand, keine Bräunung

Eigenschutz weniger als 10 Min.

LSF ab 50

Hauttyp 2

helle Haut, häufig Sonnenbrand, minimale Bräunung

Eigenschutz maximal 20 Min.

LSF ab 30

Hauttyp 3

mittlere Haut, manchmal Sonnenbrand, langsame Bräunung

Eigenschutz 25 Min.

LSF 15 - 20

Hauttyp 4

oliv/bräunliche Haut, selten Sonnenbrand, schnell mittelbraun

Eigenschutz 30 Min.

LSF 15

Hauttyp 5

hellbraune/dunkle Haut, kaum Sonnenbrand, schnell dunkelbraun

Eigenschutz bis zu 90 Min.

LSF 10

Hauttyp 6

Dunkelbraun/schwarze Haut, nie Sonnenbrand, schnell dunkel

Eigenschutz über 90 Min.

LSF 6

Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | xx



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