Integrationsempfang in Regensburg

Integration ist ein fortwährender Prozess, das wurde auf dem Integrationsempfang am 22. Juni 2012 in Regensburg deutlich. Sowohl die Migranten als auch die Aufnahmegesellschaft sowie die Politik müssen aktiv bei der Integration mithelfen, so lautete der Tenor auf der Veranstaltung.

Am Freitag, den 22. Juni, fand auf Einladung der Landtagsabgeordneten Margit Wild  der dritte Regensburger Integrationsempfang unter dem Titel "Integrationspolitik als wesentliche Grundlage  für eine funktionierende Stadtgesellschaft?" statt.

Als Referent nahm Christian Müller, Kinder-, Jugend-  und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus, teil und stellte in einem detaillierten Vortrag das Integrationskonzept der Stadt München vor. "Das Ziel sozialdemokratischer Integrationspolitik ist das Miteinander von Kulturen und Menschen verschiedener Herkunft in einer von Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz geprägten Gemeinschaft mit gleichen Rechten, Pflichten und Chancen für alle ? umso wichtiger ist es, dass es ein Integrationskonzept gibt, an dem man sich orientieren kann. Am Vorbild der Stadt München, die so ein Konzept erarbeitet hat, können und werden wir unser eigenes entwickeln", erklärte die Landtagsabgeordnete Margit Wild.

Die Regensburger aus den verschiedensten Bereichen, Stadtrat, Kindergärten, Schulen, Kirche, Vereine, Verwaltung, hatten auf der Veranstaltung ganz deutlich ihre Bereitschaft gezeigt, aufeinander zuzugehen und aktiv bei der Integration mitzuwirken. Christian Müller verwies in seinem Referat auf die Probleme, Integration in der Gesellschaft nachhaltig zu verankern. Außerdem verwies er auf den Beitrag der Gesellschaft zur Chancengleichheit, Eingliederung und Einbindung der Migranten in das alltägliche Leben.

Integration beginnt im Kindesalter

"Der wichtigste Schlüssel zur Integration sind Bildung und Sprachförderung. Krippen und Kindertagesstätten bieten dies meist sehr qualifiziert an. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien erhöhen sich dadurch die Bildungschancen, so dass später der Übergang ins Schulsystem leichter ist", stellte die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild fest. Integration sei ein Prozess, der niemals endet. Gerade die Angebote in den Schulen müssen dahingehend aber noch ausgebaut und an neueste sprachwissenschaftliche Erkenntnisse angepasst werden. "Wir dürfen jetzt nichts schön reden, sondern müssen aktiv handeln. Das ist jeden Tags aufs Neue eine Herausforderung, die wir auch in Regensburg annehmen", so Wild zuversichtlich.
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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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