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Am Montag, dem 24.04., verleiht pax christi Regensburg, Diözesanverband der internationalen katholischen Friedensbewegung, erneut seinen Pries für Zivilcourage „Einspruch wagen!“.Die Preisjury, der u.a. die Professoren Konrad Baumgartner und Josef Eckstein sowie Alt-OB Christa Meier und Dr. Jörg Skribeleit angehören, hat diesmal die Herren P. Clemens Habiger und Alexander Probst ausgezeichnet.

Habiger widmete sich über lange Jahre der Seelsorge von Strafgefangenen und Ausgegrenzten. Der Ordensbruder setzte sich schon früh für Obdachlose, Alkoholiker, Junkies und Straftäter ein. Er studierte Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Regensburg und war zwischen 1976 und 1982 als Stadtjugendseelsorger in Regensburg tätig. Mittlerweile lebt er nicht mehr in den Klostermauern, sondern in seiner eigenen Wohnung, um jederzeit für Menschen in Not da zu sein.

Probst ist als Betroffener profiliertes Mitglied im Aufarbeitungsgremium zum Missbrauch bei den Domspatzen. Er wurde mit 11 Jahren bei den Domspatzen sexuell missbraucht und war derjenige, der den Missbrauch innerhalb des Chors öffentlich machte. Um seine traumatischen Erlebnisse Aufzuarbeiten und andere zu ermutigen das gleiche zu tun, schrieb er außerdem das Buch „Von der Kirche missbraucht“. In seiner Zeit bei den Domspatzen wurde er rund 200 Mal von einem Präfekt missbraucht, der als studentische Hilfskraft an dem Musikgymnasium tätig war.

Die Laudatio hält die Professorin für Kirchenrecht an der Universität Regensburg, Dr. Sabine Demel.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Alexander Probst/pax christi Regensburg

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