Präventionsprojekt „Kein Täter werden“


praeventionsprojekt kein taeter werden fullJustizminister Bausback: „Präventionsprojekt ‚Kein Täter werden‘ ist Idealform des Opferschutzes und Zentraler Beitrag, dass Kinder gar nicht erst zu Opfern werden!"

Bayerns Justizminister Prof Dr. Winfried Bausback informiert heute im Münchner Justizpalast gemeinsam mit dem Leiter der sexualwissenschaftlichen Ambulanz der Universität Regensburg, Herrn Prof. Dr. Michael Osterheider und Frau Diplompsychologin Petya Schuhmann über aktuelle Entwicklungen und aktuelle Zahlen des Präventionsprojekts „Kein Täter werden“ in Bayern.

Bausback: „Das Projekt richtet sich mit seinen Kontakt-, Beratungs- und Therapiestellen - seit 2010 in Regensburg und seit 2015 zusätzlich in Bamberg - an Männer mit pädophilen Neigungen. Ziel ist es, sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche bestmöglich zu verhindern. Für mich ist ‚Kein Täter werden‘ daher die Idealform des Opferschutzes. Das Hilfsangebot leistet nämlich einen zentralen Beitrag dafür, dass Kinder gar nicht erst zu Opfern werden.“

Der Justizminister betont: „Die aktuellen Zahlen von ‚Kein Täter werden‘ belegen eindrucksvoll die besondere Bedeutung der Präventionsarbeit: Am Standort in Regensburg haben seit seiner Eröffnung deutlich über 250 Personen eine klinische Diagnostik erhalten. Über 150 Personen wurde ein konkretes Therapieangebot unterbreitet. Inzwischen haben bereits 50 Patienten eine Therapie abgeschlossen. Am Standort Bamberg wurden in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits 19 Personen eingehend untersucht. Fünf Personen befanden sich zum 30. Juni dieses Jahres in einer Therapie. Das sind alles Menschen, die das Projekt aus dem Kreis unbehandelter potenzieller Täter herausgeholt hat.“

Bausback: „Es ist daher keine Frage: Dieses Projekt ist jeden Euro wert, den der Freistaat dafür in die Hand nimmt!“ Allein seit 2014 habe Bayern über eine Million Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt. Der aktuelle Doppelhaus-halt sehe nochmals gut eine Million Euro vor.

Bayerns Justizminister wendet sich abschließend an Professor Osterheider und Frau Schuhmann, stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Regensburg und Bamberg: „Sie alle leisten Großartiges und gesamtgesellschaftlich sehr Wertvolles. Hierfür danke ich Ihnen von ganzem Herzen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Projekt auch in Zukunft das Beste!“
Bildquelle: bigstockphoto.com | karenroach



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