Geohrfeigte Lehrerin in Weiden: Fall geht an die Staatsanwaltschaft


Die Ermittlungen im Fall der geohrfeigten Lehrerin in Weiden in der Oberpfalz sind abgeschlossen. Das Resultat: Mutter und Großvater eines Schülers wurden angezeigt, die Lehrerin versetzt.

Der Vorfall ereignete sich am 29. Mai an der Pestalozzischule in Weiden in der Oberpfalz. Eine 24-jährige Lehrerin wurde von der Mutter und dem Großvater eines 12-jährigen Schülers zunächst beleidigt und dann sogar geohrfeigt. Die Zeugenvernehmungen sind mittlerweile abgeschlossen, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz Anfang der Woche mit. Gegen die 41-jährige Mutter liege nun eine Anzeige wegen Beleidigung vor, gegen den Großvater wegen Beleidigung und Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft in Weiden übernimmt jetzt den Fall und entscheidet, ob ein Verfahren eingeleitet wird. Die 24-jährige Lehrkraft wurde in der Zwischenzeit an eine andere Schule versetzt.

Mutter eilte unverzüglich zur Schule

Die junge Lehrerin soll den Schüler Ende Mai im Unterricht ermahnt haben, weil er seine Hausaufgaben nicht angefertigt hatte. Wie die Polizei mitteilte, hat der Junge daraufhin seine Mutter mit dem Handy angerufen, die prompt zur Schule eilte. Auf dem Schulgang soll es dann zu einer Auseinandersetzung unter den Beteiligten gekommen sein, bei der die Lehrkraft beleidigt und vom Großvater sogar geohrfeigt wurde. Mutter und Großvater erstatteten bereits kurz nach dem Vorfall Anzeige wegen Körperverletzung gegen die Lehrerin, da diese den 12-jährigen Schüler fest angepackt und dabei verletzt haben soll.
Bildquelle: pixelio.de | Dieter Schütz



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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