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Bei ihrem Konzert am fürstlichen Schloss zu Thurn und Taxis hatte die Band Revolverheld am Sonntagabend nicht nur ihre größten Hits in petto, sondern auch Kritik an Gloria von Thurn und Taxis. Sänger Johannes Strate sprach sich bei seinem Rundumschlag zudem deutlich für Nächstenliebe aus.

Revolverheld-Sänger Johannes Strate zeigte sich am Ende des Konzerts bei den Schlossfestspielen nicht nur von seiner musikalischen, sondern auch von seiner politischen Seite: „Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen“, so Strate. Aus diesem Grund habe die Band bereits im Vorfeld den Aufritt auf Schloss St. Emmeram kontrovers diskutiert. Bei einem Teil des Publikums erntete Strate für seine Kritik auch vorsichtig Applaus.

Kritik an katholischer Kirche

Strate wetterte aber nicht nur gegen die Fürstin. Auch die katholische Kirche wurde im Zuge seines Plädoyers für die Nächstenliebe bemängelt. Die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche dürften nicht bagatellisiert werden, und die Opfer müssten ernst genommen werden, so Strate in seinem finalen Statement. Deshalb dürfe man auch Rechtspopulisten wie dem ehemaligen Chefstrategen von Donald Trump, Steve Bannon, keine Plattform bieten. Man müsse ihnen vielmehr mit Liebe entgegentreten. Strates Erwähnung von Bannon war wohl ein Seitenhieb auf ein mutmaßliches Treffen zwischen Bannon und Gloria von Thurn und Taxis.

Sein Plädoyer für die Nächstenliebe richtete sich auch an die Flüchtlinge im Mittelmeer. Seenotrettung sei kein Verbrechen, hob Strate hervor und machte in diesem Zusammenhang den Standpunkt der Band Revolverheld deutlich: „Nächstenliebe bedeutet für uns, dass wir Menschen, egal woher sie kommen, welche Herkunft sie haben, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, dass wir sie hier mit offenen Armen empfangen, und nicht elendiglich im Mittelmeer verrecken lassen.“

Fürstin bleibt entspannt

Gloria von Thurn und Taxis äußerte sich gelassen über die Kritik des Band-Sängers. Zum Bayerischen Rundfunk sagte sie, dass sie es ganz locker sehe. „Wahrscheinlich haben sie sich das gut überlegt und gesagt, das müssen wir jetzt machen, wir sind schließlich Künstler“, so die Fürstin zum BR. Sie sei froh, dass man heute noch seine Meinung sagen könne. Gloria von Thurn und Taxis selbst hatte den Auftritt von Revolverheld nicht live mitverfolgt.
Bildquelle: Kamerafoto / filterVERLAG | xx

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