Fall von „Sexpressung“ in Regensburg


Die sogenannte „Sexpressung“ ist in der Kriminalgeschichte ein eher jüngeres Phänomen. Gestern wurde in Regensburg wieder ein Fall zur Anzeige gebracht, bei dem ein 56-Jähriger via E-Mail erpresst wurde.

Am Montag erhielt ein 56-jähriger Regensburger eine seltsame E-Mail, so die Polizei. Darin wird behauptet, dass sein Computer mit einer Schadsoftware identifiziert wurde. Über die Webcam sei er bei der Selbstbefriedigung gefilmt worden. Wenn er nicht innerhalb weniger Tage mehrere tausend Dollar via einer elektronischen Währung zahle, würde ein Unbekannter das vermeintliche Video an die Kontakte des Mannes verschicken. Diese erpresserische Vorgehensweise ist auch als „Sexpressung“ bekannt.

Der Geschädigte reagierte richtig und überwies kein Geld. Den Erpressungsversuch meldete er der Polizei. Nun ermittelt das Fachkommissariat für Cybercrime bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.

Tipps der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit Sexpressung

  • Reagieren Sie nicht auf die E-Mail.
  • Gehen Sie keinesfalls auf die Geldforderungen ein.
  • Klicken Sie keine Links in der E-Mail an.
  • Ist in der E-Mail ein bekanntes Passwort genannt, ändern Sie es umgehend.
  • Grundsätzlich sollten Passwörter hinreichend komplex sein und regelmäßig geändert werden.
  • Nutzen Sie aktuelle Viren-Software.
  • Unabhängig davon, welche Webseiten Sie gerade besuchen, achten Sie auf Ihre Webcam und deaktivieren oder verdecken Sie sie gegebenenfalls.
  • Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizei.
Bildquelle: pixelio.de | S. Hofschlaeger



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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