Sea-Eye rettet 40 Menschen vor Libyen


Die Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye hat im Mittelmeer 40 Menschen gerettet. Nach Angaben von Sea Eye nimmt die „Alan Kurdi“ Kurs auf Lampedusa. Ob das Rettungsschiff in den Hafen einlaufen kann, ist ungewiss, da Matteo Salvini ein Einfahrtverbot erteilt hat.  

Die Crew des Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ entdeckte die 40 Migranten nach Angaben der Organisation am Mittwochmorgen rund 30 Seemeilen vor Libyen. Unter den Menschen befindet sich laut Sea Eye neben einer schwangeren Frau und drei Kleinkindern auch ein Mann mit einer Schusswunde. Die 40 Menschen stammen aus Nigeria, Mali, Kongo, Ghana, Liberia und der Elfenbeinküste, so Sea Eye. Die „Alan Kurdi“ nehme nun Kurs auf den Hafen Lampedusa. Geografisch sei Lampedusa der nächste sichere Hafen, den die „Alan Kurdi“ anlaufen wird, so die Regensburg Hilfsorganisation.

Italienische Innenminister erteilt Ein- und Durchfahrtsverbot

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat der „Alan Kurdi“ laut italienischen Medienberichten jedoch ein Ein- und Durchfahrtsverbot für italienische Gewässer erteilt. Auf Twitter schrieb Salvini: „Sie sind eine deutsche Nichtregierungsorganisation und wissen, wohin sie fahren können, aber nicht nach Italien. Punkt.“ Weiterhin warf Salvini den Seenotrettern eine „fortlaufende Provokation“ vor.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Pavel Vitko/sea-eye.org



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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