Einweisung in die Psychiatrie nach Mord an Familie


Nachdem er seine Eltern und seine Schwester umgebracht hat, gestand der 41-jährige Angeklagte den Mord am Mittwoch vor dem Regensburger Landgericht. Der Mann aus Mallersdorf-Pfaffenberg soll nun in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Anfang März hatte der 41-Jährige seine 72 und 60 Jahre alten Eltern sowie seine 37-jährige Schwester auf besonders grausame Weise umgebracht: Nachdem er auf sie eingeschlagen hatte, setzte er mit Tritten und Hammerschwüngen nach. Das gab er am Mittwoch, dem ersten Prozesstag, vor dem Landgericht zu.

Nach Schuldunfähigkeit freigesprochen

Das Urteil ist bisher noch nicht rechtskräftig. Dennoch teilte ein Justizsprecher gestern mit, dass der Angeklagte wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen wurde. Er sei zum Zeitpunkt der Tat aufgrund von Wahnvorstellungen nicht zurechnungsfähig gewesen. Aufgrund dessen soll der Mann sich jetzt wieder in psychiatrische Betreuung begeben.

Hätte schwarze Magie die Familie nicht zum Streit bewegt, wäre die Tat vermeidbar gewesen, so der Angeklagte vor der Urteilsverkündung. Die Familie hatte zuvor wiederholt beabsichtigt, den Mann in der Mainkofener Psychiatrie im Landkreis Straubing-Bogen einzuweisen. Er behauptete, Opfer eines telepathischen Angriffs verfeindeter Dorfbewohner gewesen zu sein. Außerdem habe die Großmutter die Familie verflucht, wie der Angeklagte vor dem Gericht aussagte.

Beamten sagen über Redebedarf des Täter aus

Der brutale Angriff auf die Familie war die Folge aus einem Streit über einen Stromanbieter-Wechsel. Zunächst schubste der Angeklagte seinen Vater. Danach schlug er auf seine Familie ein, nachdem die Mutter der Schwester befahl, die Polizei anzurufen. Auch die Katzen der Familie brachte er um.

Noch zwei Tage nach dem Mord lebte der Mann mit den Leichnamen seiner Familie in dem Haus. Letztendlich alarmierte sein Bruder die Beamten, da er sich um den Verbleib seiner Verwandten sorgte. Den Polizisten schilderte der Angeklagte die Tat bereits bei deren Ankunft die Tat sehr ausführlich. Im Zeugenstand erklärte einer der Beamten, der Täter hätte Redebedarf gehabt.
Bildquelle: Kamerafoto / filterVERLAG | Ulrike Kellner



FACE AND FASHION 2019 Aftermovie

Werbung


Werbung



weitere News und Inhalte
Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


filter Magazin Regensburg
Mehr zum filter Magazin und weiteren spannenden Themen finden Sie auf unserer "Facebook-Seite.



Gewinnspiele


Werbung






externe Linktipps
x
zum Seitenanfang