Zweiter Wolbergs-Prozess: Staatsanwaltschaft „auf dem Holzweg“


Im zweiten Prozess gegen den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs hat am Mittwoch der Leiter des Regensburger Amtes für Stadtplanung ausgesagt. Dabei gab es Rückendeckung für Wolbergs.

Der Leiter des Regensburger Amtes für Stadtplanung hat am Mittwoch die Angaben von Wolbergs gestützt. Der Zeuge antwortete mit einem deutlichen „Nein“ auf die Frage, ob er sich an einen Fall erinnern könne, bei dem der vorläufig suspendierte OB versucht habe, Einfluss auf Baugenehmigungsverfahren zu nehmen.

Rückendeckung gab es für Wolbergs auch bei einer weiteren Aussage des Amtsleiters. Laut Staatsanwaltschaft soll ein mitangeklagter Immobilienunternehmer im März 2014 5.000 Euro für die Genehmigung der Erweiterung des Nahversorgungszentrums gespendet haben. Der Zeuge gab am Mittwoch jedoch zu Protokoll, dass Wolbergs erst bei der Einweihung des Zentrums im Jahr 2015 davon erfahren haben dürfte, dass der Unternehmer dort Investor sei.

„Mir klauen Sie Lebenszeit“

Wolbergs selbst warf der Staatsanwaltschaft am Mittwoch vor, dass sie ihm „Lebenszeit“ klauen würde. Zudem befände sie sich „auf dem Holzweg“, und sie würde sich keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie dies auch einmal zugeben würde.

Der suspendierte OB muss sich auch im zweiten Prozess gegen die Vorwürfe Bestechlichkeit und Vorteilsannahme wehren, die mitangeklagten Bauunternehmer gegen die Vorwürfe Bestechung und Vorteilsgewährung. Ein Urteil soll Frühjahr fallen.
Bildquelle: Kamerafoto / filterVERLAG | xx



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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