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Die Tage werden kürzer und die früher einsetzende Dunkelheit bietet Einbrechern Schutz für ihre Taten. Die Oberpfälzer Polizei gibt deshalb Tipps zum einfachen Schutz vor Einbrechern und Einschleichdiebstahl - auch wenn die Zahlen in der Oberpfalz etwas rückläufig sind.  

Wohnungseinbrüche nehmen in der Oberpfalz ab 

Verzeichnete die Polizei Oberpfalz im Jahr 2016 noch 630 Wohnungseinbrüche, so waren es im Jahr 2019 lediglich 257 Taten. Darüber hinaus blieb die Hälfte dieser Taten (49%) aufgrund verschiedener Ursachen, beispielsweise durch verbesserte Sicherungsmaßnahmen am Wohneigentum, im Versuchsstadium stecken. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, ist in der Oberpfalz damit besonders gering. 

Auch in der Stadt Regensburg, viertgrößte Stadt Bayerns mit entsprechend urbaner Struktur und Anonymität, sanken die Zahlen von 166 Fällen (2016) auf 96 Fälle (2019). Im Jahr 2018 konnte sogar ein Langzeittief von 63 Fällen verzeichnet werden.  

Der Landkreis Regensburgs erreichte im Jahr 2019 ein Tiefstwert von 29 Delikten, was im Vergleich zum Jahr 2016 mit 114 Fällen einem stattlichen Rückgang von etwa 75 % entspricht. 

Einbrecher spionieren im Vorfeld aus  

Wohnungseinbrecher brechen laut Polizei günstig gelegene Fenster oder Türen auf. Dazu nähern sie sich bevorzugt über rückwärtige Bereiche wie den Garten oder die Terrasse an die Einbruchsobjekte an und nutzen dabei in der Regel die Abwesenheit der Bewohner.  Potentielle Tatobjekte werden vorher ausspioniert wie beispielsweise durch Auskundschaften der Umgebung, Kontrollanrufe oder Sturmklingeln kurz vor dem Einbruch, um herauszufinden, ob sich jemand in der Wohnung oder im Haus aufhält. Vereinzelt kommt es auch zu einer persönlichen Kontaktaufnahme mit den späteren Opfern. So wird etwa unter einem Vorwand an der Türe geklingelt (Betteln, Bitte um ein Glas Wasser etc.), um zu sehen, ob ein ungestörter Einbruch möglich ist.  Abgesehen vom materiellen Schaden sind die psychischen Folgen für die Opfer oftmals verheerend, weshalb die Polizei dieses Phänomen mit Nachdruck bekämpft und den Geschädigten nach der Tat auch entsprechende Hilfs- und Betreuungsangebote unterbreitet.  

Tipps der Polizei  
  • Sorgen Sie für Helligkeit im Umfeld ihres Hauses oder ihrer Wohnung zum Beispiel durch Installieren eines Bewegungsmelders.
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit immer verschließen. Vorsicht: „Gekippte Fenster sind offene Fenster!“
  • Rollläden nur zur Nachtzeit geschlossen halten, um nicht tagsüber Abwesenheit zu signalisieren. Dies kann durch den Einsatz von Zeitschaltuhren oder durch Nachbarn und Angehörige erreicht werden.
  • Bei längerer Abwesenheit Hinweise auf Leerstand vermeiden z.B. überquellender Briefkasten, entsprechende Mitteilung auf dem Anrufbeantworter, zugezogene Gardinen etc.
  • Geben Sie ebenso auf Social-Media-Plattformen oder sonst im Internet keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit (z.B. Urlaub).
  • Bewusst auf verdächtige Personen und Fahrzeuge im Umfeld achten. Falls möglich sollten Sie auch Kfz-Kennzeichen, Marke und Fahrzeugtyp sowie Beschreibungen zu Personen notieren.
  • Nach den Erkenntnissen der Polizei trägt die Nachbarschaftshilfe entscheidend zur Verhinderung von Einbrüchen bei.
  • Sollten Sie Zeuge eines Einbruches werden, verständigen Sie über die polizeiliche Notrufnummer: 110 die Polizei.
  • Generell gilt: Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig anrufen!
Bildquelle: pixabay.com |

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