In einer Wohnung im Kasernenviertel in Regensburg ist eine 30-Jährige durch einen Messerstich verletzt worden. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei soll sich zwischen einer 30-jährigen türkischen Staatsangehörigen und einem 68-jährigen deutschen Tatverdächtigen am frühen Montagmorgen, den 20. Juli, gegen 2 Uhr, zunächst eine verbale Streitigkeit entwickelt haben. Wie die Polizei mitteilte, soll diese dann in eine körperliche Auseinandersetzung übergegangen sein.
30-Jährige begibt sich zu Tankstelle
Dabei soll der 68-Jährige der Frau mit einem Messer in den Bauchraum gestochen haben. Die 30-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und begab sich anschließend zu einer nahegelegenen Tankstelle, von wo aus sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
Haftbefehl gegen 68-Jährigen – Ermittlungen laufen
Der 68-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Zudem wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Mann einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed