Die Universität Regensburg empfing erstmals die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bayerischer Hochschulen zur gemeinsamen Landeskonferenz. Im Mittelpunkt standen strategische Zukunftsfragen, chancengerechte Wissenschaftsstrukturen und ein gestärkter hochschulübergreifender Austausch.
Am Donnerstag, den 09. Juli, und Freitag, den 10. Juli, war die Universität Regensburg erstmals Gastgeberin der gemeinsamen Konferenz der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern). Vertreterinnen der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) aus ganz Bayern kamen in Regensburg zusammen, um sich über aktuelle hochschul- und gleichstellungspolitische Themen auszutauschen und die gemeinsame Arbeit für Chancengleichheit in Wissenschaft und Hochschulen weiterzuentwickeln. Die LaKoF Bayern vertritt die Interessen von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals auf Landesebene. Ziel ihrer Arbeit ist es, strukturelle Benachteiligungen abzubauen, die Gleichstellung an den Hochschulen voranzubringen und Frauen in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn nachhaltig zu unterstützen.
Gemeinsames Zeichen für die bayerische Hochschullandschaft
Eröffnet wurde die Konferenz von Prof. Dr. Astrid Ensslin, Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst an der Universität Regensburg. In ihrer Begrüßung hob sie die besondere Bedeutung des Treffens hervor: „Dass die LaKoF heute erstmals an unserer Universität tagt, empfinden wir als besonderes Privileg und als große Ehre. Das gemeinsame Treffen an der Universität Regensburg und in Teilen des Programms an der OTH Regensburg setzt zugleich ein starkes Zeichen für die enge Zusammenarbeit innerhalb der bayerischen Hochschullandschaft.“
Strategische Weichenstellungen und wissenschaftlicher Impuls
Neben dem fachlichen Austausch standen auch strategische Fragen der Gleichstellungsarbeit auf der Tagesordnung. Die Teilnehmerinnen berieten unter anderem über die Weiterentwicklung der LaKoF-Satzung sowie über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Gleichstellungspolitik an den bayerischen Hochschulen. Einen wissenschaftlichen Impuls setzte Prof. Dr. Ulrike Lembke, Freie Rechtswissenschaftlerin und Richterin am Verfassungsgericht des Landes Berlin, mit einem Fachvortrag zu Fragen von Sprache, Sichtbarkeit und demokratischer Verantwortung. Zu den Gästen zählten außerdem Dr. Karin Lobinger, Leiterin des Referats „Zentrale Angelegenheiten, Frauenförderung in der Forschung und Lehre, Gleichstellung“ im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Sprecherinnen der LaKoF Bayern, Prof. Dr. Helga Stopper und Prof. Dr. Elke Wolf, sowie die Koordinatorinnen der LaKoF Bayern.
Regensburger Erfolg und Ausblick
Ein besonderer Erfolg für die Universität Regensburg war die Wahl von Prof. Dr. Miriam Banas zur stellvertretenden Sprecherin der LaKoF Universitäten. Mit ihrer Wahl wird die Universität Regensburg künftig noch stärker in die landesweite strategische Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit an den Universitäten eingebunden. Mit der Ausrichtung der Konferenz unterstrich die Universität Regensburg ihr Engagement für Chancengleichheit, Diversität und die hochschulübergreifende Vernetzung. Als Gastgeberin bot sie den Rahmen für den Austausch über zentrale Zukunftsfragen der Gleichstellung in Wissenschaft und Hochschulen und setzte zugleich ein sichtbares Zeichen für die enge Zusammenarbeit der bayerischen Hochschulen.
Universität Regensburg / RNRed