Wer regional einkaufen möchte, soll Bio-Betriebe künftig leichter entdecken können. Mit einem gemeinsamen Projekt wollen Stadt und Landkreis Regensburg den ökologischen Landbau stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und regionale Erzeuger besser mit Verbraucherinnen und Verbrauchern verbinden.
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung erhielten 17 Bio-Betriebe aus Stadt und Landkreis Regensburg ihre Acker- und Hofschilder. Das Projekt wurde über die Nahversorgungsförderrichtlinie des Freistaats Bayern gefördert und als gemeinsames Verbundprojekt von Stadt und Landkreis Regensburg unter Federführung der Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg umgesetzt.
Die Acker- und Hofschilder machen die teilnehmenden Bio-Betriebe künftig noch besser sichtbar. Während die Ackerschilder direkt an bewirtschafteten Flächen auf den ökologischen Landbau aufmerksam machen, kennzeichnen die Hofschilder die Betriebe als regionale Bio-Erzeuger. Über einen QR-Code gelangen Interessierte direkt auf die Internetseite der Öko-Modellregion mit Informationen zu den Betrieben, ihren Angeboten und weiteren Projekten rund um Bio aus der Region.
Landrätin Tanja Schweiger betont: „Mit den Acker- und Hofschildern machen wir sichtbar, was unsere Bio-Betriebe in der Region leisten. Sie schaffen Aufmerksamkeit für den ökologischen Landbau und erleichtern den Bürgern den direkten Zugang zu regional erzeugten Lebensmitteln.“
Gemeinsam für mehr regionale Bio-Sichtbarkeit
Das Projekt verfolgt das Ziel, den regionalen Ökolandbau stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Direktvermarktung der teilnehmenden Betriebe zu unterstützen. Die Schilder schaffen Orientierung und machen deutlich, wo regionale Bio-Lebensmittel erzeugt werden. Gleichzeitig führt der QR-Code direkt zur Internetseite der Öko-Modellregion, auf der Verbraucherinnen und Verbraucher weitere Informationen über die Betriebe und deren Angebote finden.Die Konzeption und Koordination des Projekts lagen bei der Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Nahversorgungsförderrichtlinie des Freistaats Bayern.
„Viele Menschen interessieren sich dafür, wo ihr Essen herkommt. Die Schilder laden dazu ein, regionale Bio-Betriebe neu zu entdecken und bewusster einzukaufen. Der QR-Code ist hier sehr hilfreich, denn er bietet einen einfachen Zugang zu den Informationen“, erklärt Dr. Helene Sigloch, 2. Bürgermeisterin der Stadt Regensburg.
Mit dem Projekt setzt die Öko-Modellregion Stadt.Land.Regensburg einen weiteren Baustein zur Stärkung regionaler Bio-Wertschöpfungsketten um. Die bessere Sichtbarkeit der Betriebe soll dazu beitragen, das Bewusstsein für regionale Bio-Lebensmittel zu stärken und den Einkauf direkt bei den Erzeugern zu fördern.
Landkreis Regensburg / RNRed