Nach dem Messerangriff am gestrigen Donnerstag in einer Bankfiliale im Regensburger Rennweg ist der schwerverletzte Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Spezialkräfte der Polizei haben einen 20-jährigen deutschen Tatverdächtigen festgenommen.
Am Donnerstag, den 23. Juli, kam es gegen 14:50 Uhr in einer Bankfiliale im Rennweg in Regensburg / Prüfening zu einer Gewalttat, die einen umfangreichen Polizeieinsatz auslöste. Ein Mann kam dabei ums Leben. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Regensburg unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt.
Opfer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen verletzte ein 20-jähriger deutscher Tatverdächtiger einen Mann in einer Bankfiliale mit einem Messer schwer. Der Geschädigte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert, wo er trotz medizinischer Behandlung noch am Donnerstag seinen Verletzungen erlag.
Zwei Personen aus Gebäude befreit
Da sich der Tatverdächtige nach der Tat weiterhin im Gebäude befand, sperrte die Polizei den Bereich um die Bankfiliale weiträumig ab. Im weiteren Einsatzverlauf wurden Spezialkräfte hinzugezogen. Zwei Personen, die sich noch im Gebäude befanden, konnten durch diese unverletzt aus dem Gebäude gebracht werden.
20-Jähriger festgenommen
Anschließend nahmen Spezialkräfte den 20-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Gebäude widerstandslos fest. Der Tatverdächtige blieb bei dem Zugriff unverletzt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte vor. Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus. Der Tatverdächtige wird am heutigen Freitag, den 24. Juli, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Haftrichter vorgeführt.
Ermittlungen dauern an
Die Absuche des Gebäudes konnte zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Die Sperrmaßnahmen im Bereich des Tatorts wurden aufgehoben. Die Kriminalpolizei Regensburg führt derzeit vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die Ermittlungen werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed