Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat einen 74-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg um einen mittleren vierstelligen Geldbetrag betrogen. Der Mann wurde am Telefon dazu gebracht, Freigaben für sein Konto zu erteilen und das Überweisungslimit zu erhöhen. Kurz darauf war das Geld weg.
Am Samstag, den 18. Juli, gegen 14:00 Uhr, erhielt ein 74-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus dem Landkreis Regensburg den Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters. Dieser forderte den Geschädigten auf, ihm über sein Mobiltelefon die Freigabe für sein Bankkonto zu erteilen und in der Folge das Überweisungslimit zu erhöhen. Dieser Aufforderung kam der 74-Jährige nach. Im Anschluss wurde dem Geschädigten ein mittlerer vierstelliger Betrag von seinem Bankkonto abgebucht. Die Polizeiinspektion Neutraubling hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei gibt Hinweise
Präventionshinweise der Polizeiinspektion Neutraubling:
- Geben Sie am Telefon keine Bankdaten, Zugangsdaten, PIN's oder TAN's heraus.
- Bankmitarbeiter fordern nicht die Herausgabe von Bankdaten, PIN's oder TAN's und verlangen auch keinen Kontozugriff.
- Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrer Bank in Verbindung – nutzen Sie hierzu jedoch nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons.
- Lassen Sie sich vom Anrufer nicht unter Druck setzen.
- Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen preiszugeben.
- Sprechen Sie mit Angehörigen und Freunden über das Phänomen. Warnen Sie vor dem Vorgehen der Täter.
- Wenden sich Sie im Zweifelsfall an Ihre Polizeidienststelle, in eiligen Fällen auch über die Notrufnummer 110.
Polizeiinspektion Neutraubling / RNRed