Ein Super-Recognizer der Bundespolizei hat privat in Regensburg einen Mann wiedererkannt, nach dem die Ermittler bislang gesucht haben. Der Zeuge könnte nun wichtige Hinweise zu einer Gewalttat am Hauptbahnhof liefern.
Am Samstagnachmittag, den 15. August, hat ein Super-Recogniser des Bundespolizeireviers Regensburg den bisher unbekannten Zeugen einer Gewalttat am Hauptbahnhof Regensburg identifizieren können. Der Zeuge soll in Kürze zu dem Vorfall befragt werden, wodurch ein wesentlicher Teil der laufenden Ermittlungen vorangetrieben werden kann.
Als Super-Recogniser bezeichnet man Menschen mit der außergewöhnlichen und angeborenen Fähigkeit, sich Gesichter extrem gut einzuprägen und sie auch nach langer Zeit, in großen Menschenmassen oder trotz starker äußerer Veränderungen wiederzuerkennen.
Zeuge aus Videoaufzeichnungen wieder erkannt
Am Samstag gegen 17:00 Uhr erkannte ein Super-Recogniser des Bundespolizeireviers Regensburg, der zu diesem Zeitpunkt privat unterwegs war, einen bisher unbekannten und gesuchten Zeugen im Stadtgebiet Regensburg.
Der Zeuge hatte am 7. August 2026 am Hauptbahnhof Regensburg beobachtet, wie ein 19-jähriger Iraker einen am Boden liegenden Mann mehrfach mit dem Fuß gegen den Kopf getreten hat. Der Vorfall ist auf Videoaufzeichnungen dokumentiert, auf denen der Zeuge ebenfalls zu sehen ist.
Mann wird in Kürze vernommen
Der Super-Recogniser forderte zur Unterstützung seine Kollegen vom Bundespolizeirevier Regensburg an, um die Identität des Zeugen festzustellen. Der Mann soll in Kürze zu dem Vorfall der gefährlichen Körperverletzung von Ermittlern befragt werden.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed