Bundespolizisten haben am Sonntagvormittag am Hauptbahnhof Regensburg einen stark verwirrten Patienten in Schutzgewahrsam genommen. Der 77-Jährige hatte unbemerkt die Universitätsklinik in Ulm verlassen. Für den Mann bestand akute Lebensgefahr.
Am Sonntag, den 23. August, bat das Bundespolizeirevier Ulm gegen 08:30 Uhr das örtliche Revier in Regensburg um Fahndungsunterstützung nach einem 77- Patienten der Uniklinik Ulm. Der Mann hatte im Zustand akuter Verwirrung das Krankenhaus unbemerkt verlassen.
Zentraler Venenzugang am Hals
Bei dem 77-Jährigen bestand akute Lebensgefahr, da sich ein zentraler Venenzugang im Hals befand, der keinesfalls unkontrolliert herausgezogen werden durfte.
Nach Mitteilung der Ulmer Bundespolizisten war der Mann in eine Regionalbahn von Ulm nach Regensburg gestiegen. Bei der Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Regensburg stellten Bundespolizisten den Patienten fest und forderten einen Rettungswagen an. Der Krankenwagen brachte den 77-Jährigen zunächst in ein Regensburger Klinikum. Von dort soll der Patient dann wieder nach Ulm verlegt werden.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed